Braffv und Wärmung dieser edlen grünen RrÄK rer und Waid-Balsams.
Erstlich dienet er für diejenigen Persohnen, so siä) ver« ^ renckr oder Schmertzen in Glidern haben: dabey ist -u mercken, so man einer Bohnen groß von dieftrWald- Sulben genommen, und dasGlid r.oder z.mahl damit schmieret,hilfft in gsrLurtzerZsit, ist auch approbirt.Die Kinder, so döse Köpff haben, 4. oder 5. Tage mit dieser grünen Wald.Salben geschmieret heilet zugleich. Zum andern ist dieftrWald,Balsam auch gut,da dcrMcnsch einen Wurm, oder Geschwür, Aiß und Geschwulst am Leib hat so streichet er von dieser köstlichenWald,Salben ein Pflasterlein hilfft in wenig Tägen mit der Hülfftz Gottes. Zum dritten ist diese grüne VZatd'Salben ein bewahrtes Stück für aufferl. Schaden von der Haupt- Scheide! an, biß aufdie Fuß Sohlen, es seye ein alter Schaden, Brand, Krätzen oder Räuden, auch gehauen, odtr geschnitten, und was nur immer feynmag. Wann der Schaden offen ist, muß es Pflaster-weiß übergelegL werden, was aber nit offen istkan man damit schmieren,
Item Hab ich auch einen rarenFluß u. Augen-Stein, so man 4.oder 5. Erbes groß von dlesemStein herunter? bricht und ein Eßlöffel voll Rosen,Wasser hat, A- bends undMorgens dieAugen Lieder auswendig damit bestrichen, so benimmt es alle Hitz und Rsthe, stärcket auch dieAugcn. Geister, macheshelle klare Augsn.Eines Erbes groß von obgemeldten Stein auf einen schmertzi hassten Zabn gelegt, stillet gleichfalls den Schmertzen der Zätm,lft approbiert,
Zu wissen, baß die Waarm von keinem verkauffk werden, weder öffentlich« oder im hermnlragen, wo nicht das Chur-Bayrische Wappen imZetttl gefunden wird,als von mirJchannFrlberichVo- gel Laborant undWaldmann,scß und wohnhafft in der Hochgcafl, Ctadianischen ReichssGrafschafftThmihausen bey Augspurg-
Logirk allbier in Franckfurt indem Lantzberg unter dem Bogen an der Ziegrlgaffen, bey Hr. Freca, mein TWtz avec M auf dem Liebfrarrrn-Berg.