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Churfürst!. Gnade» in Mayntz, Ihro Churfürst!. Durchlaucht in Bayren rc. wie auch Ihro Hochfürstl- Gnaden Brschosscn ;u Bamberg und Würtzburg, auch Hertzvaenzu Franckenre. gnädigst privik'girte Waldmann, welcher dar- beschwerte übel, die Kranck- heit des Menschen durch seine craininirte Wiffenschafft mit Wnrtzeln und Krautern kan zu Hülffe kommen. Deßwegen hat auch der barmherhl;e GOtt nach seiner höchsten kroviöE und Vorsorq, sonderlich die Wurtzeln und Krauter erschaffen, darüber der verständige waldmann geselzet/ solche des Menschen Natur und Zustand zu applicirem

^>ieseP,llulen ftynd gewiß rar, ^ und eines nicht der geringstes Artzn yMtttel, indem ein erntzft aes, welches nicht grössrals eine lErbcs,solche Krafft und grosses Lob verrichtet, deß sich viele dessen 'verwundern, dann sie leiden in menschrichenLeib nichts,was nicht seyn soll. Sie führen ausalleCho- ler.und phlegmatische Feuchtigkeit

treiben auch MagernundGallen-Fieber. In Summa/ diese Pilluleu seynd nicht gnugsam zu loben,dann sie viel böse Kranckheiten verhindern, laxiren ohne Schaden/ seynd sehr bequem denen,die sonst nicht gern einnehmen Diese UniversabPillen ftynd eine herrliche Medicin in. vielenKranckhsitewste eröffnen alle verstopffteAedertein des Leibes, reinigen die Brust mit samt der Lungen,ma­chen einen leichten Athem,kommenzu Hülffe denen me- lancholischenPersohnen, eröffnen die Verstopffung der Leber undMiltz,reinigen die verschleimte u. erkalttMut- 1er der Frauen,und benehmen alle Mattigkeit aus denen Gliedern: wird ftühMorgens nüchtern in einem Löffel voll warmenBrühe genocken, eins Person von i s. unv mehr Aahten nickt es gantz, wer aber schwacher Natur ist,nur halb,braucht nicht mehr als ein emtzigesPilluiein, den gantzen Leib auszureinigen.