den Rottzen Adler-Orden vierter Klaffe ^ -'^atsanwalt Düsterberg in Wesel ?am

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Sfbtöefrufe? b iS Ä!c8-Minist/rum, von des Königs Maiettat »erliefen Komthur-

KreuzeS ^^Ä Äbr- 0 ts - Lrdens und des dem Main^ Ä s^tzek/uMs - Kommandeur

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in der 9 §}C»"iRjnnt>e /0n oeB w«

Baden verliehenen Ritterkreuzes

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eine

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enieur Ewald Bellingrath >em 30. April 1868 ein Patent du^'^ung und Beschreibung nachge- wiesenegmsmJ e ' ohne Jemand in der Anwen­dung beiannfprfc ? u beschränken, auf fünf Jahre, von jenem gerechnet, und für den Umfang des preußischen^"^ ertheilt worden.

1. eine allge­betreffend die

De«- -atsanzeiger" publicirt meine Verfüg vom 20. April

Einholuna ^ Gutachten der technischen Deputation für GewerS 2- einen Allerhöchsten Erlaß vom 28. März 1868 etreffend die Verleihung der fiscalischen Vorrechte ^ den Bau und die Unterhaltung einer Chaussee j-Kreise Sensburg, Regierungsbezirk Gum­binnen , n Seehesten an der Sensburg - Rößeler Staatsftpe, nach der Rastenburger Kreisgrenze in der Richtungaf Rastenburg; 3. einAllerh.Privilcgiumwegen Ansferti^ng auf den Inhaber lautender Kreis-Obliga­tionen js Sensburger Kreises im Betrage von £2,000 THalen n. Emission; 4. einen Allerhöchsten Erlaß vom 30 März 1868, betreffend die Verleihung der fis­kalischen Vorrechte für den Bau und die Unterhaltung mehrere; Chauffeen im Kreise Braunsberg, im Regie- rungsbe,irk Königsberg; 5. ein Allerhöchstes Privilegium wegen Ausfertigung auf den Inhaber lautender Kreis- Obligationen des Braunsberger Kreises im Betrage von 150,000 Thalern, vom 30. März 1868.

Die in der letzten Sitzung des Bundesraths des ~ Ue^ch^>ff,^' ^,Hzmdk^^Ä?!?L"vP.?Lsidial - Vorlage, die allgemeine Vorschriften über das Dienftverhältniß de^ Bundesbeamten, mit der Anstellung beginnend und dann weiter gehend zur Frage der Versetzung in ein anderes Amt, der einstweiligen Versetzung in den Ruhestand, der Entlastung der auf Kündigung oder Widerruf angestellten Beamten, der Penftons-, Wartegelds- und Dtsciplinar - Verhältniffe rc. Ueber den speciellen In­halt vernimmt diePoffische Ztg." von unterrichteter Seite einiges Nähere. Stirbt ein Bundesbeamter, so erhält die ihn überlebende Wittwe noch das sogenannte Gnadenguartal; hat er eine Dienstwohnung inne gehabt, so kann dieselbe noch 2 Monate nach seinem Ableben von seiner Familie benutzt werden. Soll ein Bundes­beamter als Zeuge über dienstliche Angelegenheiten, oder als Sachverständiger vernommen werden, so bedarf es hierzu der vorgängigen Genehmigung seiner Vorgesetz­ten Behörde. Die Zulässigkeit der gerichtlichen Verfol­gung eines Bundesbeamten wegen dienstlicher Hand- langen oder Unterlassungen soll durch ein Specialgesetz geregelt werden, und sollen big zum Erlaffe destelben dafür diejenigen in der Gesetzgebung der einzelnen Bun­desstaaten enthaltenen Bestimmungen maßgebend sein, welche am dienstlichen Wohnsitz des Bundesbeamten für die Behandlung derselben Frage bezüglich der Staatsbeamten gelten. Wenn jedoch der Bundes- Beamte der dienstlichen Anordnung eines Vor­gesetzten Folge geleistet hat, so soll die Verant­wortung Liesen allein treffen. Was die Steuer- pflichtigkeit des Diensteinkommens der Bündesbeamten, die Zulässigkeit der Beschlagnahme ihrer Dienst­einkünfte , Wartegelder oder Pensionen!, sowie die I Exectttionsvollstreckung gegen ihre Person oder ihr Ver­mögen betrifft, so sollen hinsichtlich dieser Punkte die­jenigen gesetzlichen Bestimmungen maßgebend sein, welche in dem Bundesstaate, wo der Bundesbeamte seinen Wohnsitz hat, für Staatsbeamte gelten. Wird ein Bundesbeamter auf Wartegeld gesetzt, so erhält er *U seines Gehalts; beträgt letzteres nur 150 Thaler, so erhält er daffelbe voll. Ein in den einstweiligen Ruhe­stand versetzter Bundesbxamter muh, bei Verlust des Wartegeldes, ein ihm wieder übertragenes Bundes- Amt jederzeit annehmen. Die Pensionirung eines Bundes - Beamten soll schon nach zehnjähriger Dienstzeit eintreten können. Erfolgt die Ver­setzung in den Ruhestand nach vollendetem 10., jedoch vor vollendetem 11. Dienstjahre, so soll die Pen­sion % pCt. des von dem Bundesbeamten zuletzt be­zogenen Gehalts betragen und von da ab soll die Pen­sion mit jedem weiter zurückgelegten Dienstjahre um Vto dieses Gehalts steigen. Ueber den Betrag von 6 /s pCt. hinaus soll jedoch eine Steigerung nicht statt- sinden. Bei den servisberechtigten Militairbeamtcn soll der zuletzt bezogene Servis als ein Theil des Gehalts betrachtet «und nach dieser Maßregel also auch die Pen­sion berechnet werden. Bei Stellen, deren Gehalt mehr als 4000 Thlr. beträgt, soll von dem überschießen- Len Betrage nur die Hälfte in Anrechnung gebracht werden. Den Bundeskanzler, den Präsidenten des Bundeskanzleramtes rc. soll das Präsidium jederzeit zur Disposition stellen können.

nn Der General - Major Keller, Commandeur der aroßherzoglich badischen 3. Infanterie-Brigade, der Oberst Bauer, Commandeur des grohberzoglich badischen 6. Infanterie-Regiments, der Oberst-Lieutenant Sachs, Commandeur des großherzoglich badischen 5. Infanterie- Regiments, und der Hauptmann Flachsland vom groß­herzoglich badischen (1.) Leib-Grenadtcr-Regiment sind am 1. d. M. von Carlsruhe hier angekockmen. um den diesjährigen Fnlbjahrs-Uebungen des Garde-Corps bei­zuwohnen. Voraussichtlich werden die Ofstziere bis zum Schluß dieses Monats hier anwesend sein.

nn Der General-Major und Inspekteur der Ge­wehrfabriken, Wolff, bat in Begleitung seines Adjutan­ten, des Hauptmanns Gerhardt, a la suite des 8. Pom- merschen Infanterie-Regiments Nr. 61, eine Dienstreise nach der Rheinprovinz und Thüringen angetreten.

Der Oberst und Commandeur des Wests. Füs. Regts. Nr. 37, von Below, ist mit Urlaub von Pose« hier eingetroffen.

nn Der Oberstlieutenant z. D. und Bezirks-Com- mandeur des 1. Bataillons (Görlitz) 1. Garde-Grena- dier-Landwehr-Regiments, v. Trützschler und Falken­stein, ist mit Urlaub von Görlitz hier eingetroffeN.

na Der Major Haack ä la suite des 1. Leib-Hu­saren - Regiments Nr. 1 und Präses der Remoüte - An­kaufs-Commission für die östlichen Provinzen ist zum Remontirungsgeschäft nach Litthauen abgereist.

nn Der kaiserlich russische Oberst Andrejanoff, Chef der Livländischen Gouvernements-Gendarmen-Ver- waltung, ist von Rußland hier angekommen und in Schlöster's Hotel «bgestiegen.

uu Unter Führung des Premier - Lieutenants Foertfch vom Brandenburgischen Festungs - Artillerie- Regiment Nr. 3 (Feldzeugmeister) traf am Sonnabend ein circa 120 Man« starker Reserve-Transport destelben Regiments von Mainz hier ein und gelangten die Mannschaften noch an demselben Tage hier zur Ent­lastung.

nn Unter Führung des Premier-Lieutenants Gempp vom großherzoglich badischen 3. Infanterie-Regiment trafen dieser Tage eine größere Anzahl badischer Ca- detten und Aspiranten, behufs Aufnahme in das hie­sige CadettenhauS. hier ein.

Das neuesteJustiz-Ministerial-Blatt" enthält u. A. nachstehende Personalien: Dem Ober-TribunalS-

ftfÄllfDw-1 Ä n ÄÄ Uy'NZW'M

Rothe Adler-Orden dritter Klaffe mit der Schleife ver­liehen worden. Der Kreisger. - Rath Moormeister in Neidenburg ist an das Kreisgericht in Rogasen, mit der Function als AbtheilungS-Dirigent, der Kreisrichter Schulz in Festenberg an das KreiSgericht in Landes- but versetzt. Kreisgerichts-Rath Freiwald in Preußisch- Holland ist die nachgesuckte Dienstentlaffung mit Pension vom 1. Mai d. I. ab bewilligt und zu­gleich der Rothe Adler-Orden vierter Klaffe ver­liehen worden. Dem Kreisrichter v. Buchholtz in Mohrungen ist die nachgesuchte Entlastung aus dem Juftizdienste ertheilt. Der Gerichts - Assessor Hoefer ist zum Kreisrichter bei dem Kreisgericht in Sorau, mit der Function an der Gerichts-Deputation in Forst, er­nannt worden. Dem Staatsanwaltsgehülfen Bath in Anclam ist in Folge seiner Ernennung zum Universitäts­richter und Syndikus bei der Universität in Greifs­wald die Entlassung auS dem Justizdienste ertheilt Den Gerichts-Astestoren Brefeld in Hamm, Schmidt in Halle a. d. S. und Kranold in Breslau ist zum Zweck ihrer definitiven Uebernahme in die Eisenbahn-Ver­waltung die Entlastung aus dem Justizdienste ertheilt worden.

o Deö Buß- und Bettages wegen wird diePro- vinzial-Correspondenz" in dieser Woche am Donnerstag, statt Mittwoch, erscheinen.

nn Heute Nachmittag 1 Uhr fand von der Leichen­halle des Garnisonkirchbofes hinter der Hasenhaide aus auf diesem die Beerdigung der aus Tübingen hierher überführten Leiche des verstorbenen Generalmajors und Commandeurs der 10. Cavallerie-Brigade. v. Krosigk mit militairischen HonneurS statt. Die Leichenparade bestand aus einer Escadron des 1. Garde-Dragoner- Regiments. dem der Verewigte seiner Zeit angehörte, einem Bataillon deS Kaiser Franz Garde-Grenadier- Regjments Nr. 2 und drei Geschützen des Garde-Feld- Artillerie-Regiments, sämmtlich mit ihren resp. Regi- mentS-MusikcorpS, und befehligt durch den General­major und Commandeur der 3. Garde - Cavallerie- Brigade Graf von Brandenburg II. Die Orden des Verstorbenen Rother Adler-Orden 3. Klaffe mit der Schleife. Kronenorden 3. Klaffe, Dienstauszeich­nungskreuz rc. wurden durch den Regiments - Ad­jutanten des 1. Garde - Dragoner - Regiments dem Sarge, welcher letztere ebenfalls durch Avancirte des­selben Regiments von der Leichenhalle nach der Gruft befördert wurde, vorangetragen. Der Feierlichkeit wohnte eine zahlreiche Versammlung von Generalen und Offizieren der hiesigen Garnison bei.

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er den Feierlichkeiten für die der Leiche Manin's beiwohnte, geistes- ^worden ist. Derselbe fand zunächst in Ri Rouen Aufnahme. Sein Zu­

stand hat sich aber nun derartig gebessert, daß hoffen ^euude eine baldige völlige Genesung

der gestrigen Sitzung des gesetzgeben. M Körpers wurde der Gesetz-Entwurf über die Abänderung verschiedener Eingangszölle, nachdem die oazn ejngebrachten Amendements theils zurückgewie- ta Zurückgezogen worden waren, mit fämmt- «Len (203) Stimmen angenommen. Diese Zoll- beranderungen, die, wenn auch unbedeutend, einen offenbar vrotectionistischen Charakter an sich tragen, beziehen sich auf gefärbte, ungesponnene und gespon­nene Seide verschiedener Gattungen, auf Olivenöl, tunesisches Baumwollengespinnst, Zündhütchen für Jagdgewehre, Sprenglunten, Feuerwerkstücke. Außer­dem bestätigt das neue Gesetz die schon durch ein kaiserliches Dekret verordnete Aufhebung eines jeden Ausschlages auf Getreide und Mehl, die unter frem­der Flagge eingeführt werden. Die von Haentjens beantragte Ausdehnung dieser Bestimmung auf die Einfuhr von Reis wird nicht genehmigt.

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©o etwas vetjchmeqt fiÄ begreiflich»»»!!«sÄiäj ÄßEJjS 'fLSa

leicht und besagter Literat ist denn auch ein foid tl maKflL*« Ut en

scher Preußenhaffer und wie das-unter den ^ D^ Moniteu^de ?Armöe" freut sich dar-

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sich eine aam anst'ändiae Erwerbsau lle rerk fst. wegen Auslosung einiger Freischützen-Compaqmen er.

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Eroberer hier Hausen sollen Die Frankfurter ZetMg!A R ^ R '.^d die Idee, Schützengesellschaften zur das Franks ^nnrn feie" 3ufnrff" die Sfein ^ertheidigung der Grenzen und des hermathlrchen 3ta. "drucke» «ck SchmmeEreie ft« 2d°d°uS im Falle eine« k-mdUchm Musall«, iu er- willra ab obwohl sie reaelmäßia de« arößten , zu patriotisch und zu französisch ser, um

sinn und Iaeu entkL nicht alle Mißverständniffe und alle journalistischen

selbst die Auasburaer Allaemeine Zpjta 11 sich ^chntzengesellschasten bestanden oder in der

dis vro!'8r"A seien, habe man den Bestrmmun.

Correspondenten aufzunehmen. So entbälMe^

lich Kartoffeln vertheilt und darüber dieselbe auch wirklich ihrer Bestimmung wMdt wurde. Um Zeit für die Bestellung - des zu gewinnen, pausirten die öffentlicher; Arv eine Zeit lang, sie sind jetzt aber wieder kmM Angriff genommen. Dre Saaten stehen gm- bekommen wir einen trocknen Mai, so daß dn Huw linger zur Buchweizen-Aussaat ihre Moore brev können, so sind die Aussichten durchaus gunW. dauerndes Andenken an die Noth wird der ling gute und bequeme Wege haben. Den l'l gliedern des Unterstützungs. Comite'S, so M o königl. Behörden gebührt für ihre umsichtige u aufopfernde Thätigkeit Dank und Anerkennung.

. / x Wiesbaden, 27. April. (LügnerM

(.Zeitungs-Correspondenzen.) In einer M, die so sehr über Geschäftsstockung und NotM^ klagt, wie die gegenwärtige, ist es gewiß von WE keit, auf neu entstehende Industriezweige , ckp M ann nähren, hinzuweisen. Als einen solchen M neu wir die Fabrikation von SchmerzenSschrem ve« zeichnen, die auch von hier aus schwunghaft betvem wird, obgleich sich bis jetzt erst Eine PersonMn daunt unpassend beschäftigt. Es ist dies ein Lnrnt aus dem Fuldaischen, der früher bei dem r-tp Bundestage lohnende Beschäftigung fand und m

gememe Zeitung" heute wieder eine CorrispM, von hrer aus der bezeichneten Feder, die vos Ais! wle gewöhnlich Unwahrheiten und Entstellungen Es wird darin die^Fabel erzählt, der ^rjkg von Nassau fet fest entschlossen, alle seine PejA wer zu verkaufen, eine Maßregel, die durch d,Ä. nehmen preußischer Militairs in dem Schloßffm und den Gewächshäusern zu Biberich hervorglri« ^ Das Eme hat so viel Grund wie das A>m. Hatten sich wirklich jemals Militairs eines zu leb- den Benehmens schuldig gemacht, so hätte es M dieselben emfach zur Anzeige zu bringen; es isM m der Tyat Niemals dergleichen vorgekommen, her Herzog will denn auch in der Wirklichkeit nurjye Blebricher Gewächshäuser verkaufen, weil ihre her. Haltung ihm zu viel Geld kostet, während er K kemen Genuß davon Hatz da er seinen Aufetzß mch» mehr m Biebrich nehmen will. Das Le« soll der Herzog deswegen nicht mehr über fidk winnen können, weil eine Clausel in dem von., Krone Preußen mit ihm abgeschloffenen Bert') chm auflegt, den Park des Biebricher Schlosses für das Publicum geöffnet zu halten. Dieser vr. tige Park zieht jährlich viele Tausende von . suchern an und es wäre demnach ein harter Su, >ur.das Städtchen, wenn er den Fremden nicht s zugänglich wäre. Im Jahre 1866 hatte ihn ' Herzogin schließen lasten; er wurde von den m, chen Behörden wieder geöffnet und man kamtz - leicht denken, daß er nach Abschluß mit dem Herzoge sofort wieder gesu........

war?, wenn nicht eigens in dieser Voraussicht, erwähnte Clausel mr Interesse der Stadt Biebl^

Biebrich kann

Wie man^derKöln. Zta." von hjer telegra-

nn Vom Trauerbause Linksstrahe 15 aus fand heute Vormittag 9 Uhr nach dem alten Offizier-Kirchhof in der Lmienstraße die Beerdigung deS am 1. d. M im Alter von 75 Jahren verstorbenen Major a. D. de L'Olme statt.

^ Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 4. Klaffe 137ster Konigl. Klaffen-Lotterie fiel 1 Hauptgewinn von 10,000 Thlm. auf Nr. 83.829. 1 Gewinn von 5000 Thlrn. auk Nr. 28.695.. 4 Gewinne von M0

Preußens gemacht worden U- somit seinensocialen Verkchi me der weise Corrcspondent sagt, nicht ll Ueren, wenn ihm auch durch den Verkauf) am Parke stehenden Gewächshäuser vielleicht Schij! erwachsen wird. Daß es aber diese Beschädig! selbst verschuldet habe, ist eben auch wieder K denn es ist nicht wahr, daß, wie es in derAlgl memen ,Zeitung" heißt, die Biebricher seiner j nicht einmal , dem Herzoge die Gemeindejagd De pachtet, und ihren Wohlthäter so indirect flegmfi auf diese Annehmlichkeit zu verzichten.-'^ Gegentheile: als dre Biebricher Gemeindöjagd' e! pachtet wurde, trat der Herzog nicht als Beiöe> auf, weil damals er noch kein Abkommen mit e Krone Preußen getroffen batte und deshalb mcht entAreden war, ab das Biebricher SchlW fernem besitze bleiben werde. Der Gemeinde^ von Brebrich verpachtete daher die Jagd an ei« Herrn Werke m Mawr mit w**

gen des Gesetzes vom 1. Februar 1868 sich unter­geordnet. DerMoniteur de l'Armee" kann bereits auch von sehr glaubwürdiger Seite mittheilen,daß die Schützen-Gesellschaften von ArS an der Mosel, Colmar, Hagenau, Toul und Verdun dem Vorgänge der Schützen von Nancy und Frouard folgen und den lebenden, militairisch organistrten Wall ver­größern werden, auf den der Feind an der Grenze stoßen würde, wenn er je daran denken sollte, sie zu überschreiten." DerMoniteur de l'Armee" er­theilt nochmals die Versicherung, daß die Regierung niemals daran gedacht habe. diese Gesellschaften militairisiren zu wollen.

DerFigaro" veröffentlicht ein Schreiben, das, wie er versichert, Guizot an einen Freund gerichtet hat, um eine ihm angetragene Candidatur für den gesetzgebenden Körper abzulehuen. Daffelbe lautet:Mein Herr! Ich bin außerhalb des politi­schen Kampfplatzes und entschlossen, denselben nicht mehr zu betreten. Wie Sie und Ihre Freunde über­zeugt, daß unser Vaterland unabhängiger und zu einer wirksamen Handhabung der freien, Regierung entschloffener Deputirten bedarf, glaube ich, daß es über diese oder jene besondre Frage gleichzeitig das Recht und die Pflicht der von der Regierung unab- hängigsten Deputirten ist, ihre Unabhängigkeit auch dem Publikum gegenüber zu wahren. Und da ich nicht die Gewohnheit habe, meine Gedanken nicht grade heraus Izu sagen, so füge ich bei, daß, über einige der von * Ihnen angedeuteten Fragen meine Ansicht, wenn ich des Vertw i überhaupt Ihnen einen Rath zu geben hätte, nicht ' " * in vollkommner Uebereinstimmung mit der Ihrigen

sein dürfte. Ich beschränke mich also darauf, Ihnen in allgemeiner Weise zu antworten und mit Ihnen zu wünschen, daß, wenn Frankreich wählen wird, seine Wahlen auf Männer fallen mögen, die von der Nothwendigkeit politischer Freiheiten für die Sicherheit und die Würde der Zukunft wie der Ge- genwart wohl überzeugt und fest entschlossen sind, den thatsächlichen Einfluß des Landes in seiner Re- gierung sicher zu stellen.

Genehmigen Sie rc.

Guizot."

Großbritannien.

L London, 2. Mai. In der vorgestrigen Unterhaus-Sitzung wurde die Debatte über die erste der Gladstone'schen Resolutionen gegen die irische Staatskirche geschloffen. Vor Beginn derselben gab es jedoch einige kleine charakteristische und darum er- wahnenswerthe Scenen. Vier neue Mitglieder, sämmtlich der conservativen Partei angehörend, welche bei den letzten nothwendig gewordenen Neuwahlen den Sieg davon getragen hatten, traten nacheinander

Tode verurtheilte Fenier Barrett wirklich biugerrchtet werde. Bei den beiden soeben zum Abschlüsse ge­langten Fenierproceffen und bei dem in dem letzte- ren derselben zur Anwendung gekommenen Straf- maße hat sich eine solche Milde geltend gemacht, daß eS vollkommen befremdend erscheinen mußte, sollte Barret allein den Tod erleiden. Dies noch um so mehr, als viele anerkannte Fenier sreige- sprechen, und sogar auf freien Fuß gesetzt worden sind, und sich waS die Aussagen über Darret betrifft - die Zeugen geradezu widersprechen, mdem die Einen den Mann wiederzuerkennen behaupten, welcher daS Pulverfaß anzündete, die Anderen hin­gegen ihn in Glasgow zur Zeit der Explosion ge­sehen haben wollen. Es verlautet nunmehr auch wirklich, die Regierung beabsichtige, den Alibibewe;s näher zu untersuchen und habe dieserhalb beretts einen Beamten nach Glasgow geschickt. Sollten durch das Ergebniß seiner Nachforschungen die Aus- sagen der Schutzzeugen bestätigt werden, dann waltet kern Zweifel ob, daß die Regierung Barret, so gut wie die andern anerkannten Fenier, unmittelbar m Freiheit setzen werde.

Donaufürstenthümer.

Bukarest. Der Minister des Auswärtigen soll in Betreff der Judenverfolgungen eine Note an die auswärtigen Agenten Rumäniens gerichtet haben, deren Wortlaut von derK. Ztg." nachstehend mit- getheilt wird:

Die böswilligen Beschuldigungen, denen dre Regierung Sr. fürstlichen Hoheit zu wiederholten Malen ausgesetzt war, haben durch die auf genauer Untersuchung beruhende Feststellung der Tbatsachen bisher so beständige und ausdrückliche Widerlegung gefunden, daß wir mit Grund annehmen zu dürfen glaubten, daß Aeußerungen dieser Natur in Zukunft nicht ungeprüft Glauben finden würden.

Unter anderen vollständig unrichtigen Gerüchten, welche ich anführen könnte, erinnere ich ^nur um mich auf eine einzige Tbatsache zu beschränken an die schon vor einigen Monaten verbreitet gewesene falsche Nachricht von der massenhaften Austreibung israelitischer Familien aus der Moldau. Sie haben ohne Zweifel nicht vergessen, Herr^ Agent, daß die Untersuchungen, welche in dieser Hinsicht Statt fan- den, die Tbatsache auf ihre wirkliche Bedeu­tung zurückführten, und daß es nach den officiellen Ausweisen, die Ihnen damals mitge- theilt wurden, leicht gewesen wäre, festzu­stellen, daß unter den höchstens die Zahj 1000 be­tragenden und verschiedenen Nationalitäten, selbst der rumänischen, angehörigen Vagabunden, deren Ausschaffung für nothwendig erachtet wurde, un­gefähr nur 30 Juden sich befanden, und zwar Leute ohne Stellung, wie die übrigen MitauSgewiesenen. Die oben erwähnte Behauptung war also eine reine Verleumdung. Nachdem dieselbe gebührend abge- fertigt worden, war man anzunehmen berechtigt, daß dieselbe nicht wiederholte. Diese Hoffnung hat sich aber nicht bestätigt. DaS Gerücht, welches wir zer­stört zu haben glaubten, erhält sich mit einer schwer zu erklärenden Hartnäckigkeit, es scheint periodisch werden zu wollen, und zuletzt ist es der österreichische Consul in Jassy gewesen, welcher sich mit seiner Verbreitung befaßt hat, und zwar^ mit einem Eifer, zu dem man ihm gerade nicht Glück wünschen kann, denn eine Nachforschung, die kluger Weise vorher vorzunehmen durch die Natur der Sache geboten scheinen mußte, hätte ihm einen Schritt erspart, dessen Folgen er nicht weniger bedauern wird, als wir.

Es war uns schmerzlich, zu erfahren, Herr Agent, daß im Vertrauen auf diese, jede Bürgschaft entbehrende Nachricht die Regierungen der garanti- renden Mächte, um die Interessen der Israeliten zu retten, ihren Herren Vertretern in Rumänien eine Ueberwachung anempfohlen hätten, ^welche beleidi­genden Verdacht beweist und gegenüber der Regie­rung Sr. Hoheit ein Mißtrauen anzeigt, das deren menschliche und gesetzmäßige Verfahrungsweise nicht rechtfertigt.

ES ist also meine Pflicht, Herr Agent, noch einmal mit allen meinen Collegen gegen diese grund- losen Anklagen zu protestiren, welche gegen uns mit einer Beharrlichkeit gerichtet werden, die ihres Glei­chen nur in der Unbegründetheit derselben findet, und ich ihue es mit dem lebhaften Bedauern, daß die Herren Vertreter der garantirenden Mächte nicht mehr Anstand genommen haben, sich über Thatsachen auszusprechen, die ihnen nur durch unrichtige Er­kundigungen bekannt waren, während Mittheilungen, aus zuverlässigeren Quellen geschöpft, sie um den Preis geringer Verzögerung in den Stand gesetzt hätten, ihren betreffenden Regierungen^ mit der Wahrheit übereinstimmende Actenstücke zu übersenden.

Jedenfalls, Herr Agent, hatLie Thatsache, welche

Menabrea, der Herzog und die Herzogin Saint- Arpino, der Graf und die Gräfin Usedom, das Gefolge Sr. königlichen Hoheit und die italieni­schen Offiziere geladen waren, welche dem Prinzen während seiner Anwesenheit in Italien zur Dienstleistung beigegeben sind; so wie endlich das gesammte Personal der preußischen und der englischen Gesandtschaft.

Ungeachtet der vielen Festlichkeiten hat die Kammer ihre Verhandlungen über das Gesetz wegen der Stempel und des Enregistrements fortgesetzt, und nach Beendigung der General- Debatte ist man in die Speeiak-Discussion ein­getreten. Wie bei der Wahl der fünf Mit­glieder der allgemeinen Budget-Commission, bei der 62 unbeschriebene Zettel abgegeben wurden, enthält die Linke sich auch bei dieser Gelegen­heit der Abstimmung.

Mord-Amerika.

8 New-Bork, 22. April. Das Vorgehen des Proceffes gegen den Präsidenten beschränkte sich in den Gerichtsverhandlungen vom 18. und 20. noch immer auf das Verhör der Zeugen der Vertheidi- gung, welcher ein abermaliger Versuch, das Zeugniß Mr. Melles' bezüglich der Cabinetssitzungen vorzu- legen, völlig mißlang; denn trotz der Bereitwilligkeit des Ohief Justice Chase, verwarf der Senat mit einer Majorität von 6 Stimmen die Zulassung so­wohl dieses Zeugen, wie des General-Postmeisters Randall; und Mr. Evarts kündigte an, daß diese Entscheidung sich auch auf Meffrs. Seward, Mac- culloch, Browning und Andere beziehe, die zum sel­ben Zwecke etwa von der Vertheidigung vorgeführt werden möchten. Ein radikaler Zeuge sagte aus, daß die Amtsentsetzung des Postmeisters von Augusta, Mr. Fester Blodgett, welche als unverantwortliche Handlung Mr. Johnson's bezeichnet worden war, ohne Vorwiffen des Präsidenten durch den General- Postweister Randall erfolgt sei.

Am 21. verweigerte das Repräsentantenhaus die Resolution Mr. Robinson's (eines Demokraten) in Betracht zu ziehen- der zufolge die Leiter der Anklage zurückberufen und diese selbst aufgegeben werden sollten. Ferner wurde eine Resolution vorgelegt, aber noch nicht entschieden, welche beantragt, die Berichte der Leiter der Anklage zu untersuchen.

Die Bill behufs Schutzes naturalisirter Unter- thanen im Auslande wurde, bevor sie passirte, dahin amendirt, daß fremde Gesandten nebst ihrer Diener­schaft nicht als Geisel in Haft genommen werden dürfen, und daß der Präsident ermächtigt ist, die Handelsbeziehungen mit solchen Nationen, die den Anforderungen dieser Maßregeln zu entsprechen sich weigern, zu suSpendiren. Die Wahlausweise von Südcarolina, Georgia und Louisiana zeigen, obwohl noch unvollständig, Majorität der Radicalen.

Aus Ottawa wird gemeldet, daß der Mörder M'Gee's vor die Assisen verwiesen wurde, und daß das Attentat von 40 Feniern beschlossen wurde, die durchs Loos Wbelan zur Ausführung der That be­stimmten. Aus Quebeck wird über den unge­heuren Eindruck berichtet, den dieser Mord in ganz Canada hervorgerufen hat. Mac-Gee war einer der Hauptförderer der neuen Conföderation, welche die verschiedenen englischen Colonien Nord-Amerikas unter einander abgeschlossen hatten und gleichzeitig ein entschiedener Gegner des Fenianismus. Dabei erfreute er sich der höchsten Popularität bei allen Klaffen der Bevölkerung. Er war arm und lebte in einem kleinen Hause, das ihm seine Wähler von Montreal vor einigen Jahren zum Geschenk gemacht hatten. Es sind von Seiten der Bundes-Reaierung, der Provinz Quebeck, der Regierung von Ontario und der Stadt Ottawa im Ganzen 14,000 Pfd. St. auf die Entdeckung des (inzwischen bekanntlich fest­genommenen) Mörders ausgesrtzt worden.

Hof-Journal.

Berlin, 4. Mai. Die Allerhöchsten und Höch­sten Herrschaften begaben sich am Sonntag Vormit- tags 9Va Uhr mit Gefolge per Extrazug nach Pots­dam und wohnten in der dortigen Hof- und Gar- nisonkirche dem Gottesdienste bei. Mittags hatte das 1. Garde-Regiment z. F. im Lustgarten Kirchen­parade und fand darauf Dejeuner im Stadtschloffe statt. Nachmittags kehrten die Majestäten und die Prinzen und Prinzessinnen von Potsdam nach Berlin zurück. Abends beehrte Se. Majestät der König die Vorstellung im Schauspielhause mit einem Besuche.

Se. Majestät der König nahm htn^e^^ mittags Meldungen und die ^ ChP'

entgegen und fand daraust- > 'Jüvc Mkii