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glauben, man könne das Schiff des Staats nicht anders^ flott halten, als wenn man alle theueren Errungen­schaften über Bord werfe, auf der andern. J

Mit diesen Grundsätzen werden wir Alles und mehr erreichen, als die Republikaner uns von ihrem Freistaat versprechen, ohne daß wir ein so gefährliches Wagniß zu machen haben, als das Ausrufen einer Republik in dem gegenwärtigen Augenblick sein wird.

Ich sehe die Einwürfe voraus, welche mir die An­hänger der reinen Volksherrschaft (Republikaner) hier­gegen machen werden. Sie werden sagen:

Welche Erfahrungen haben wir über die constitu- tionelle Monarchie (Volks-Königthum) ? Hat nicht Frank­reich, nachdem cs sie 18 Jahre lang unter einem selbst­gewählten König ertragen, sich genöthigt gesehen, sie zu vernichten, um zur Republik zurückzukehren? War das nicht ein beständiger Kampf zwischen der Macht der Krone und den Rechten des Volks, ein beständiger Kampf zwischen Denjenigen, welche Minister waren, und Den­jenigen, welche es werden wollten, über welchen Streite­reien die Kraft, die zum Lenken des Staats nöthig war, ganz verloren ging, und die nöthigsten und zweckmäßig­sten Verbesserungen in dem Staatshaushalt unterblieben?

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