lreitag, 19. Fcbnlar?

Bestellungen nehmen alle Postanllallen des In- und Auslandes an; für Wiesbaden l»e Expedikion. Langgasse dir. 53. In- seraie: die vierspaltige Petitieile 2 Sgr.

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Gesetz, wie ein Min besitzen erwartet, krn v. Möller's |t aber meines die darin des tnalischen Paste

tnarck einen^^ideren^Mknister haben wünscht. Amor indeß .it nicht erledigt -ist, kann Hr. |oftt?n nicht anfgeben und Graf die eingeleiteten Besprechungen ^ne Kreisordnung zu Ende füh- lndtages steht deshalb, wie ich Icwechsel in Aussicht. Die ?r denselben Gegenstand an der !t:Es geht uns aus Berlin ^stimmte Mittheilung zu, daß Ischaster in Paris, Oberpräsi- |i|*ter des Innern und der ehe- Patow zuin Oberpräsidenten designirt ist." DieZu- Enlstehung der Gerüchte über als leoiglich aus dem häusi- Is Hrn. v. Möller entstanden, [tt selbst die viel einfachere Er­den Hr v. Möller erhalten, itt Frankfurt in's Reine zu , welche in diese fügt das erwähnte Blatt hin- Ipolitische Motive allgemeinern »erkennen."

Im Ztg." schreibt:D-e vom en" unter dem 6. d. M. ge- jden hiesigen höchsten Hof- und >eg am Rhein für unver- ) ein Familien-Conseil, wel- Hinzen des (königlichen) Hauses zewohnt, sich mit dieser Even- ) eine ansehnliche Verstärkung |tt in der allernächsten Zeit er- uns bereits als Fälschungen Meinung Europa's be- Blatte, demOsten", werden Februar weitere Betrügereien verbreitet. Die Fälschungen rg vonpreußischen Conspira- |utiger Kriegsabsichten, nament- ebiete"; 2) die Erdichtung von lissären, welche mit wohlge- len Provinzen Oesterreichs durch- lErdichtung, daß Preußen Agi- shalte, um das Land gegen den lfzuhetzen; 4) daß in Berlin [e eines hohenzollern'schen Prin- ausgeprägt und für die Even- und Occupation Ungarns vor- wienerOsten" führt diese Er­ster der Form von verbürg- So erklären wir denn diese I" als Betrügereien, welche von ie und Sicherheit Europa's er­sieht sind."

jur auch für dich gethan haben, Schönheit!" philosophirte er zarauf seine Gefühle, die durch - schöne Frau gestimmt waren, [e sich den Weg durch das Ge­len den seinigen; er verbeugte zdruck von Ungewißheit in ihrem zu ihr und sagte :

!en mich nicht ganz vergessen, |en Freund von England."

sie bewegt aus, indem sie ihre checkte. Ihre Lippen zitterten, große glänzende Tropfen ver- Sie hielt einen Augenblick inne nn wischte sie die Thränen weg, sah ihn wieder an.

>en Arm bieten?" sagte Lord en uns im Nebenzimmer ruhiger ,d er sie durch das Gedränge eifrig, obgleich schüchtern, ob er er und ihre Schwester gesehen

freudiges und Bedeutungsvolles )em Lächeln, das diese begleitete, siksamkeit erregte. Plötzlich sah lat, ihr Alles über ihre geliebte

Die blaue Tinte

ei der neuesten Klassensteuerveranlagung sicherlich re Schuldigkeit gethan, und vielleicht noch ein Kleines mehr, als ihreverdammte" Schuldigkeit Aus allen Gegenden des Nassauer Ländchens, wollt' sagen um ja nicht partikularistisch zu reden des Königl. Preu- ßischen Regierungsbezirks Wiesbaden wird uns dies be­stätigt. Wir können an dieser Stelle nicht allen diesen Klagen Ausdruck geben, sondern wollen uns in einigen Beispielen, die wir zur Erläuterung immerhin anführen müs­sen, an unsere Provinzialhauptstadt Wies bade n halten und im Uebrigen einige allgemeine Bemerkungen machen.

Es bekundet jedenfalls einen großen Mangel an Rück­sichtnahme Seitens der Königl. Regierung oder ihrer respektiven Beamten gegenüber den Veranlagungscom­missionen , wenn sie ohne weiteres Benehmen mit den­selben auf Grund höchst zweifelhafter Ermittelungen durch einfachen Federstrich deren Ansätze annullirt und irgend eine andere Ziffer daran oder darüber setzt. Die Mitglieder der Commission sind aus dem Kern, dem Herzen der Bürgerschaft gewählt, sie sind mit den Ver­hältnissen ihrer einzuschätzenden Mitbürger auf's Ge­naueste vertraut, sind durch Handgelöbniß an Eidesstatt noch besonders in Pflicht genommen, daß sie auf Grund ihrer Kenntniß und genauester Erforschung aller That- umstände, nach bestem Wissen und Gewissen ihre Ansätze machen man sollte denken, daß da für dieleitende Behörde" aller Grund vorliege, ihre Angaben, Ermitt­lungen und Feststellungen zu respektiren und sie in nur irgend zweifelhaften Fällen nicht so mir nichts dir nichts abzuändern; man sollte dies um so mehr erwarten, als die Mitglieder der Einschätzungscommission das Ver­trauen der gesammten Bürgerschaft für sich haben, und als sie durch die Erfüllung jener Bürgerpflicht nicht unbedeutende Dpfer an Zeit, Mühe und selbst an Geld bringen.

Diesen gewiß gegründeten Erwägungen hat indeß die Kgl. Regierung wenig Rechnung getragen. Daß sie in dem Falle, wenn ein Staatsdiener zu gering oder zu huch eingeschätzt wäre, in der Lage ist, ohne Weiteres, aus eigener Wissenschaft den betr. Ansatz zu ändern, das ist erklärlich. Daß sie aber zumal, wenn ihre betr., mit der Festsetzung beauftragten Beamten aus Altpreußen hergekommen sind und sich feit erst 2 bis 3 Jahren in die lokalen Verhältnisse einzuleben begonnen haben daß sie da mitten in die häufig so verschlun­genen und nicht klar am Tage liegenden Vermögens­beziehungen der Bürgerschaft einen besseren Einblick ha­ben will, als die mit allem Dem aufs Genaueste ver­trauten Commissionsmitglieder. das dürfte auch die weitgehendste Lehre vom beschränkten Unterthanenverstande kaum gutheißen.

Unter den mehr als dritthalbhundert Fällen, in wel­chen glaubhaftem Vernehmen nach die Kgl. Regierung aus eigenem Antriebe und ohne die Commission darüber zu hören hier in Wiesbaden Steuer­erhöhungen hat eintreten lasten, befinden sich u. A. fol­gende Fälle:

1) die Commission hatte einen hiesigen Bürger mit 1 Thlr. veranlagt die Regierung erhöhte ihn auf 4 Thaler, also um das Vierfache; es kann aber unwi­derleglich nachgewiesen werden, daß der Betreffende von

Er war nur zu glücklich, ihr sein Glück mittheilen zu können und bald wußte sie alle näheren Umstände, worauf er sie als künftige Schwester um ihren Glück­wunsch zu seinen nahen frohen Aussichten bat. Sie gab ihn höflich, doch nicht mit der wahren Herzlichkeit, wie er erwarten konnte.

Darauf sprach sie in tiefer Bewegung von ihrem Vater und als Lord Horace zart und rücksichtsvoll be­merkte, daß er noch immer sehr niedergeschlagen, und erst jetzt, nachdem er lange gekämpft, auf Schloß Hetham zurllckgekehrt sei, so unterbrach sie ihn schnell und auf­geregt, indem sie sagte:Ach erzählen Sie mir das ein ander Mal, nicht letzt!" und Thränen standen in ihren Augen, dann fuhr sie in gezwungen heiterem Tone fort: Sie müssen mich während Ihres Aufenthaltes oft be­suchen, und mir alle Details erzählen, denn leider" und das verwundete Gefühl wurde sichtbar »sind die Nachrichten, die ich aus England erhalte, in der letzten Zeit wenige und selten," und bei den letzten Worten strömten ihr Thränen trotz aller Anstrengung unauf­haltsam über ihre Wangen herab.

Lord Horace wurde tief gerührt bei dem Anblicke des Schmerzes der jungen Frau, die er bis jetzt bloß als eine selbstsüchtige, gefühllose Schönheit gefunden

hatte. ^ ,, _

Wunderbar/' dachte er,daß dieses Weib erst ihr Herz in dieser Welt gefunden hat," und als sie sich wegen ihrer Schwäche entschuldigte, bat er sie, ihn nicht