Benachrichtigungen.

4101] Die am 2. und 3. Januar 1835 we­gen Rückzahlung Gr. Hess. Partial- Schuldscheine ä 50 fl. gehaltene 9. Verloosung betr.

Wir setzen die Interessenten hierdurch in Kenntniß, daß am 2. und 3. d. M. die 9. ^Verloosung der Parnalschuldscheine ü 50 fl. kdes Anlehens vom 15. August 1825 über 1.6,500,000 ft. ftattgefunden hat, und daß die ^geordneten Ziehungslisten der herausgekom- menen Partialschuldscheine, mir Bemerkung Ider gezogenen Preiße und Prämien, so wie )auch das Verzeichniß der bei den früher« ^'Verloosungen herausgekommenen Partial- Schuldscheine, deren Preiße noch zur lZeir nicht in Empfang genommen wor- 'Lcn sind, bei der Staatsschuldentilgungs- Hasse dahier, bei dem Handlungshausc M. . von Rothschild und Söhne zu Frankfurt M., bei der Gr. Obereinnehmerei Gießen IHnd bei der Gr. Centralkasse zu Mainz cin- gesehen werden können.

Darmftadt am 10. Januar 1835.

'Die Direction der Großherzogl. Hessischen Staatsschulden-Tilgungskasse. Schenck. Gold mann.

vt Balser.

llaun auf dem Hunds rück: den

0.7*7: imt> 28. Januar, Morgens y,9 Uhr, in Summa circa 320 Pferde. Coblenz den 13. Januar 1835. Königliches Kommando der 8. Artillerie- Brigade.

|[24] Bekanntmachung.

In Auftrag der Freifrau Maria von ! V e n n i n g e n Hochwohlgeboren wird hier­durch Las bei uns für Dieselbe negozirre Anlehn von si. 65,000, 0. 0. ro. Jänner 1825 auf den 1. Juli 1835 zur Rück­zahlung aufgekündigt.

Wir bringen dieses hierdurch zur öffcnt- Ilichen Kenntniß, mit dem Anfügcn, daß die ^Partial-Obligationen nebst der; darauf ru­ndenden Zinsen am 1. Juli 1835, nach Ein­gang, bei uns erhoben werden können, und fern diesem Termin jede weitere Verzinsung Derselben aufhört.

Frankfurt a. M. den 1. Januar 1835. Feist Emden und Sohn.

I;[9i] Bekanntma ch u n g. r Höhern Verfügungen gemäß, Jollen von ft der 8. Artillerie'-Brigade in nachstehend .!aufgeft)hrten Orten, eine Anzahl überzähli­ger, dienstbrauchbarer Pferde öffentlich, ftgegen gleich baarc Bezahlung in Preußisch ^Courant oder Kassen-Anweisungen, vcrstei- ^gert werden.

a. in Coblenz:

1) am 19. Januar d.J., Morgens 'ft.9 Uhr, , circa 50 Pferde; f v 2) am 26. Januar d.J., Morgens ftMUHr, circa 10 Pferde; d. in Andernach:

^ Len 21. und 22. Januar ditto in Summa circa 200 Pferde;.

- 0. in Neuwied: i^Len 23. Januar d. I. ditto in Summa circa 100 Pferdes

[104] S d m e v c i c n.

Ich erlaube mir, mich andurch meinen resp. Gönnern und Freunden mir meinen auf das sorgfältigste gezogenen Gemüse-, Blumen-, Feld-, Gras- und'Wald-Same- reien mit dem Anfügen in wohlwollende Er­innerung zu bringm, daß meine dicßfallsigcu Verzeichnisse, wie gewöhnlich, auffrankirte Briefe gratis zu Diensten stehen.

Durch vorzüglich achte und. frische Waare mit püttkilichcr und gewissenhafter Bedie­nung verbunden, werde ich mich meinen ge­ehrten Abnehmern, sowohl bei größeren als kleineren Aufträgen, aufs Beste zu empfeh­len und das vielseitige ehrenvolle Zutrauen, welches meine Saamerrhandlung seit einer Reihe von Jahren ununterbrochen genießt, jederzeit zu rechtfertigen wissen. Blumen­freunde mache ich noch besonders auf meine reichhaltige Auswahl selbst kultivirter Blu- mensaamen aufmerksam, wobei sich wieder neue schöne Sorten und namentlich auch mehrere neue ausgezeichnet schöne Varietä­ten von Cinnia elegans, so wie die sehr be­liebten extra gefüllten Röhrcn-Astern, Val- saminen, Zwergbalsaminen, fb Fuß hoch, und «ommer-, Herbst-u. Winter-Levkoyen in abgethriltcn ganz reinen Sorten befinden. Mil Saamen von dem schon in öffentlichen Blattern angerühmten Inkarnatklee, Tri- fbl nun inearnäUim, bin ich ebenfalls ver­sehen; auch sind achte Kmer und Darm- ftadter Spargel-Pflanzen, sobald es di? Witterung zulaßt, der mir zu haben.

Frankfurt a, M. im Januar 1835.

Ludwig Carl Kahl, Rom erborg Lit. 3. Nr. 92.

kleineren Quantitäten zu 3 Thaler per Schock, jedoch nur gegen portofreie Einsen­dung, zu bekommen.

Leipzig im Januar 1835.

K. S. Hofapotheke zum weißen Adler.

_ - . r -

[105] Commis-Stelle-Gesuch.

Ein junger Manu, welcher in einer be­deutenden Langwaaren-Handlung en detail in einer Residenz - Stadt des südlichen Deutschlands die Lehre gemacht hat und so­wohl über seine Aufführung, als auch über seine Brauchbarkeit gute Zeugnisse aufzu­weisen im Stande ist, wünscht seine Stelle mir einer anderweitigen zu vertauschen.

Näheres hierüber errheilt die Expedition dieses Blattes.

[6 t]

Iw

Während des Monats Januar 1835 fahren die Niederländ. Dampfschiffe bei of­fenem Wasser wie folgt:

Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag um 6 Uhr Morgens über N y m wegen nach Rotterdam.

Jeden Samstag um 6 Uhr Morgens über Arnheim nach Rotterdam.

NB. Bei zu niedrigem Wasserftande auf dem Leck fährt das Boot von Samstag nicht über Arnheim, sondern gleichfalls überNym- wegen.

[45] Blutegel-Verkauf.

In der Unterzeichneten Officin sind fort­während gesunde Blutegel in größeren oder

[90] Eine honnette Person aus Frankfurt a. M., welche den elegantesten Haushaltun­gen vorgeftandcn, wünscht bei einem hohen Minister eine Steile, wie sie nur einer der besten franz. Mundköche zu versehen im Stande ist, zu erhalten. Alle Kochereien aus deutscher, französischer und englischer Küche weiß sie aufs feinste auszuführ'cn. In portofreien Briefen unter der Adresse: Ma­ria Louise M., 8it. A. Nr. 134, Fahrg. 2r.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

[60] C d i c t a l l a d u u g.

Wer an den Nachlaß der zu Niederrad verstor­benen A n n a B e r u h a r v i n a Dorothea Le h r, geborne Werne r, Wittwe des gewesenen Rechunngs-Justificators Iakob Lehr zu Darm­stadt, Erb- oder sonstige Ansprüche zu machen hat, wird hiermit aufgefordcrt, diese Montag den 16. Februar d. I., Morgens 9 ,Uhft bei Unterzeichnetem Amt zu liquidsten, bei Strafe, das; sonst der Nachlaß dem Testament gemäß ver- theilt und unter die meistens auswärts wohnenden Erben ohne weitere Sicherheitsleistung ausgelie- fert werden werde.

Frankfurt den 5. Januar 1835.

L a n d - I u st i z - A m t.

[51] Großb. Oberamt Heidelberg.

Uebcr die Derlassenschaft des hiesigen Bürgers und Caffetier Friedrich Dupröe wird die GM erkannt, und Tagfahrt zmn Richtigstellnnge- nnd Vorzugs-Verfahren auf

den 28. k. M. Jänner, Vormittags 8 Uhr, festgesetzt. Es werden daher alle diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansp.üche an die Ganttmsse machen wollen, hiermit anfgefor- dcrt, solche in der angefetzten Tagfahrt bei Ver­meidung des Ausschlusses von der Gant persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugs- oder Unterpfands-Rechte, die geltend gemacht werden wollen, zu bezeichnen, mit Vorle­gung der Beweis-Urkunden oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln. Zugleich wird bemerkt, daß in der nämlichen Tagfahrt ent Mass. pfleger und ein Gläubiger-Ausschuß ernannt werden, daher dieNichterschemenden als derMehr- heit der Ci schienenen beitretend angesehen wer­den sotten.

Heidelberg den 51. December 1834.

Christ.

Verlag: tzürstl. Thurn und Tarcjche Zeitungs-Erpedirion. z.3. verantwort!. Redactenr vr. G. C. Thomas. Drucker: Bayr'-wffer.