Davy mit seiner colossalen Batterie von 1250 Paaren diesen Feuerstrom von 4 Zollen Länge, und in verdünnter Luft von 6 Zollen, ent d e c k te - , bestätigten wiederholte Versuche, seihst in J kleinerem Maassstab, dass derselbe den höchsten darstellbaren Grad von Licht und Wärme hervorruft. Dabjii sah man constant, fe dass die positive Kohle an ihrer Spitze zerstäubt wird, und die glühenden Kohlentheilchen mit dem Strom hinübergeführt werden zum negativen Pol, so dass an der Anode eine Vertiefung, an der Kathode ein Auswuchs angehäufter Kohlentheilchen entsteht.

An der Anode ist die Glut und das secundäre Licht extensiv

und intensiv am stärksten. (Fizeau und F^ucault in den Ann. je

de Ch. et de Phys. S^r. III. T. XI. Poggend. Ann.1^3£ät 469.) ji /^X///

27. Weit leichter noch als die KohleJ verdampft, zerstäubt und brennt das flüssige Quecksilber. Bringt man ein Tröpfchen zwischen die Pole des Magnetelektromotors, so sieht man, selbst bei schwacher Elektricität, bei jeder Trennung der Elektroden /A blendend weisses Licht und aufsteigenden Quecksilberdampf, und zwar bei jeder Richtung der Elektricität. Selten gelingt es hier, durch das Mikroskop das Leuchten der Kathode zu unterscheiden, weil theils Quecksilbertheilchen sich an die gegenüber stehende Elektrode anhängen, theils der Dampf glüht und secundäres Licht giebt, welches mit der Glut sich auf den andern Pol fortpflanzt.

Es ist daher zur Untersuchung der Polarphänomen| diese schöne je. Erscheinung wenig brauchbar. In dieser Beziehung sind Ver­suche mit festen Metallen, wie der erwähnte von Walker (20.) weit instructiver.

28. Wie nun die positive Elektricität zerstäubt und verflüchtigt,

so wirkt die negative Elektricität gestaltend, und verdichtend. ZU Die ajlorphe Kohle, an der Anode zerstäubt und glühend zur Kathode hinübergeführt, verdichtet sich hierzu specifisch schwererem, der Kr|stallisation fähigem Graphit. Die ^ussdendriten, welche sich beim Durchströmen einer Flamme starken Batterien an die Ka- J fex thode anlegen, gehören gleichfalls hierher. Vielleicht auch das Kr|stallisationslicht, welches manche^ Körpereigen ist, alsSymp- ju

tom negativer Elektricität. Auch in der hydroelektrischen Kette wird an der Anode der Zusammenhang des Metalls durch Oxydation aufge­hoben, an der Kathode wieder hergestellt und in Krystallvegetation gestaltet. Die positive Elektricität ergreift den Leiter mit ihrer erhitzenden und zersprengenden Gewalt in der Tiete seiner Sub-