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e Jnnnel preise deinen Schöpffer: LüM/Wolcken/Erd'NNdMcer/ Wasser-Ströhm' /und was dartnnen/bräuset/jauchzet/ bringet Ehr/ Bringet Lob'-und Freud * Gethöne/ dem/ der M und wird/und wäre Jederzeit der Höchst gelobet/ nun bey diesem Neuen» Jahre.
Seine Güt' ist alleMorgen allen SeinenWerckcn nm:
Voller Langmuth Seinen Hassern: Seinen Kindern vollerTreu:
Seinen Anfierwahlten alles: Er/ der Weg / das Liecht/ das Leben/
Freut sich/wö manWarheit liebet/LebcnSeinesLtechts zu geben.
Selbst die FeindeSeiner'Wege reist er nicht im Eystr hin:
Rufft undwarnt sie offt in Liebe: trifft auch mehrmahls Hertz undSiun/ DurchSeinLlcht/dnrchSchrifftundSchalle/mitNatur-UndWunder-Wkrcken/ Obs Gemüth vom Todt erlöset/ GOttes Willen wolle NMcken.
Jüngstes Jahr hat ungemeine Zeichen dieser Zeit gebracht:
Dorten Feuer-Dampffund Strahlen an der Feste Seiner Macht:
Hier sind Meer-und Wasser-Wogen über Land und Berg' trschw ollen/
Auch auff Erden manche stimmen / wo nut Ohrett sind/erschollen.
Wir erforschen nicht/ wir Armm / obs Natur / obs Wunder sey?
Wer defi Himmels Reich verlanget/mcrckt auff alles/und hicrbey Ans des Vatters Werck Und Worten/ sichre Lehr und Trost zu finden/
Wo vielleicht dieWeiseU irren / und die Klügste nichts ergründen.
Augenscheinlich rückt des Höchsten zum Gericht bestimmter Tag/
Uns verwirrten Europeern nah heran/mit vieler Plag Seines Schwerds und Seines Würgers; Ach daß jeder selbst sich richtet'/
Eh des HERREN Fcuer-Eyftr/ Seine Feind' im Zorn vernichtet.
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Uni» von Mssethaten ledig/ durch dieWolthat an bmÄrmen:
So wird Seine Vattek-Liebe/ Mit Gedielt sich drin erbarmen.
Viele fühlen Durst und Hunger (Ihm sey ewig DaUrk gesagt:)
Nack) Gerechtigkeit i»i Herhcn: Seme grosse Gottcs'Macht Wird Sein eigen Werrk anWhren: und vielleicht durch vieles Leiden SeinerAufierivählten Kronen Ihm zurGlori vvllbcrcitcu.
Der erkennt auch/und wir preise»/dafi uns diese wetthe Statt Viele Lteb/uudLicbes-Thaten/nächstes Jahr erwiesen hat:
Kleider/ Decke/Ttanckund Speisen/ alles was den Leib gehöret/ .
Sampt Vcrinahnung zu den Guten / hat uns GOTT durch sie beschehtct.
Was wir preisen/ was wir danrkcn könneii / ist in keinem Werth Gegen diese Treu zn schätzen: Was der Himmel/was die Erd'
S hres grossen Schöpjfrrs Thaicn zum Triumph und Lobe singen/
>oll auch wegen dieser Güte / doppcl-schallend ewig klingen.
Eure Sorg/ihr wcrthe Vätter/ des geliebten Vatterlands KröneGOTT niit Himmels-Frieden: des gcsamptcn Bürger-Stands/ Und der Frcmbdcn uns erzeigte Lieb und Wolthak grünen/blühen/
Hier in Segen/biß sie dorten dieser Früchten Ernd' cinzichcn -
Bist wir / wann die Welt vergangen/ in dein Neuen Königreich GOttes/ ohne Furcht um Schmcrtzen / Seinen Himiml-Fürsten gleich/ Doller Glanh und Hcrrlichkeitcii/nachdcmSterben/cwig leben/
Und mit allen Himmels - Bürgern in den Friedens-Häusern schweben.
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Franckfurt/ Gedruckt bey Ichaun Georg Drullumnu.