auch meiner Familie,im Fall sich darinnan,wie denn in der veränderlichen Welt alles in steigen und fallen begriffen ist, Bedürffiige finden mögt an, christL ich anzunehmen,nach Mas gäbe eine» hiabeyliegenden Vorschlags,welcher von eben der Kraft und Gültig: eit als dieses mein Testament seyn soll auch eben also mit meiner eignen Kand geschrieben und mit fheinen Siegel vorsehen ist*
2) Meinen Beyden vielgeliebten Herrn Brüdern,nafymentlieh Herrn Reichshofrath Heinrich Christian von Sen&kanbarg zu v/ian, und Herrn Johann Erasmo Senckenbarg,verschiedener Reichsständen Rath und df$' Raths allhier, legire ich zuxkmmhk eine 1 Andenken jedem eintausend Gulden,welche sie von meinen bey Hessen-Darmstadt anliegenden Capitalien zu erheben haben,wobay Selbige Brüderlich ersuche die inspection u.Mitverwaltung meines zu oben gedachten guten Endzweck bestimmten Vermögens, samt dem collegio medico gemeinschaftlich zu übernehmen,wie solches in obenged&chtem Vorschlag de» mehreren enthalten ist, auch Vorsorge zu tragen,dass sothaner Aufsicht von der Tamile nach Ihrem Ableben continuiret werde.
3) Meine beyden Mägden,Anna Elisabeth Ileintzin von Idstein bärtig,und Maria Elisabeth Pommerin,von Franckfurth am Hayn
/: welche letzte auserdera annoch den meisten Theil ihres Lohns welcher baar dalieget,zu sich zu nehmen hat:/verschaf fe ich jeder fünfhundert Gulden,welche ihnen nach geöffnetem Testament sogleich ausgezahlt,auch zur Trauer jeder fünfzig Gulden über dieses zugestellt werden sollen.
4) Will ich,dass mein Pathe,Johann Christian Seno^enberg, meines geehrten Herrn Vetters Johann Henrich Senckenberg agen- neisters zu Fridberg,Sohn der erste au» der Familie r.ayn solle, welcher zu seine Studio medico/:denn ich alles mein vermögen zu dem alleinigen Endzweck,dass es dem Medicinalwasen zur Beför derung gereiche,das Arrauth ausgenommen,anzuwenden verordne:/ wie ich solches wo mix Gott mir das Leben fristet,selbst besorgen werde,aud diesem Fond Beyhülfe bekomme,wobay mir axprasse