Zusammen fünf zelientausend Gulden; davon das eingehende Interesse von unten "bemerktem dato an vor Arme Kranke zu verwenden, das Ca­pital aber zu diesen Endzweck in perpetuun dienen soll. -

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Ich verstehe hier Arme Kranke von allerley Sand und Reli­gion in hiesiger SAAdt,welche denen Medici» bey den Besuchen Vorkommen,und einer Beyhülfe würdig sind,sie mögen gleich

solche begehren.oder aus Schamhafftigkeit nicht verlangen,wie

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oftnahlen redlichen und wahre Ehre lebenden Personen die geran

arbeiten wenn sie nicht durch Krankheiten verhindert würden, widerfährt,und zwar soll dieses nur als eine Nothhülfe währen, solang die Krankheit andauert,als dann aber selbige ihre eige­ne Nahrung von ihrer Hände Arbeit wieder überlassen werden, welche,wenn sie die allen Menschen nothwendige wahre Frönmig- i eit zum Grunde legen wollen,Jederzeit genugsam zureichend ist sie bey Nahrung und Kleidern vergnügt und mithin glückselig zu machen.

Es soll aber ih der Austheilung nach der Würdigkeit und nach eLhk mehreren oder wenigerem Bedärfniss,welches sorgfälti­ger Beurtheilung dem weisen und redlichem Ermessen deren Ad­ministratoren anheimgegeben wisd,die Gabe grösser oder kleiner eingerichfcfc£,und nie auf einm&hl über vier Gulden erhöhet wer­den, wobey der Name,Geschlecht,Alter und Krankheit,auch wohl

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der erfolgte Todt der leidenden Person,aant der Abgereichtön Gabe und den Namen des Herrn ITeberbringers,mit wenigem in das Ausgabe Buch zu notiren wäre,um eine stete Notziz von derglei­chen Personen zu Unterhalten.

Sofort wällen drey Bücher anzuschaffen

1) Das eben Jetzt gedachte Ausgabe Buch,

2) Ein Capitalbuch,

3) Ein Einnahme-Buch,darinnen die eingehenden Henten und was etwan sonsten noch hinzu käme accurat zu berechnen.

Es ist hierbey mein Votsatz,solang mir Gott Leben,Gesund­heit und Tüchtigkeit verleihet,dieses institutum bestmöglichst in gute Ordnung und Fortgang zu bringen,und erbitte mir hierzu