ihreijWi.ssenschaf t zu Gottes Ehren und des nächsten Vortheil am dienlichsten ermessen werden,nach Belie­ben bedienen mögen.Es werden auch hhe mit denselben einige mobilia zugleich zugestellet werden,worüber ein inventariun zu machen ist.

2) Uebergebe Ihnen auf eben solche Bedingung!? Zehn­tausend Gulden in Carolinen*& Fl.10 gerechnet,baar, welche bey hiesiger Löbl.Stadt,oder doch in deren Gebiete angelegt,und die halbe Abnutzung davon zu Erhaltung des Hauses in Bau u.Besserung,.Anschaffung guter Bücher und anderer zur medicinischen Wissen­schaft nothwendigen Dinge angewendet werden soll,die

/:Nb. ob vor Wit- andere Hälfte aber vor arme Kranze von hiesigen Ein­üben derer Medi­cinorum etwas a wohnern bestimme,wovon gedachte Herrn Medici ein unter part auszuwerffen?

± ihnen nach gutfinden anzusetzondes quantum,bey denen

ohnehin geschehenden Besuchungen durch dero Herrn Mit- collegen zuzustellen,und die Hamen des überreichenden Medici sowohl als des Kranken,sannt Jahr und Tag wie auch die Zahl des abgereichten Geldes richtiger Be­rechnung halber in einem besonderen Buch fleissig an- zunerken belieben wollen;welches denn auch mit der anderen Hälfte der Abnutzung gehalten werden soll.

3) lleine Bibliothe-que,wie sälbe Jetzo steht u.etwa annoch vermehrt werden mögte,als worüber ein richtiger

Catalogus zu verfertigen wäre,wobey mir Jedoch den Besitz auf lebenslang reservire,gleichwie mir auch auf den Fall,wenn Gott gefiele mich dessen bedürftig zu machen in meinem N.l) gedachten Hausse ad dies vita eine nothdürftigo Wohnung,wie auch von dem N.2) ge­dachten Capital eine Beyhülfe reservires.

4) Mein Naturalien Cabinet wie auch Supellectilern botanicum,und andere Curiosa,worüber ein ordentliches inventariun zu errichten wäre.

Damit aber dieses alles desto ordentlicher ins Werk gesetzet werden möge, ersuche Jederzeit Jene