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Di« Entstehung der SenckenbergiscJjen Stiftung,

Bei den Akten der Dr. Seite enbegischen Stiftung findet sich unter Nfi 22 der Archivakten der erste Entwurf zu seinem Stif- tungsbriaf;

"Meine Stiftungsgedanken de dato 15 Oktober 1746."

"Demnach der Allerhöchste nach den Path Seines Willens mich Johann Christian Senckenberg M.P. und Physic.Bxtraord.mit einigen zeitlichen Mitteln gesegnet,un& ich in billig« Erwägung gezogen,welcher Gestaltenvon meiner Vaterstadt nicht allein ein

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Stipendium ad studia academica,sondern auch sonsten vieles gute genossen,und ich demanhero aus schuldigem Daß]; und Gegenliebe mich gedrungen finde,zu dessen Wohlseyn auch mein Weniges beyzu- tragen:So hab^ mich entschlossen in casum mortis,wenn ohne Kin­der abgehen sollte,wie auch ebenfalls uxore superstite,folgen­des zu verordnen;

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1) 8oll meine Frau Eheliebste das in der Sheberedung stipu-

lirte Quantum voraus auch alle hiesige Statutenmässig» emo 1 Urnen

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ta zu percipiren haben.

wollt#, si# aber zu dem was nachfolg#t,da Gott sie ebenfall mit einem guten Vermögen vor Sich Selbstengesegnet,zu Bestär­kung meines Vorhabens ein mehrere» thun,würde mir dadurch eine Gefälligkeit g»sch#hon,da alle» ohnehin in keiner anderen Abx sicht als dem Vatterlande zu dienen,geschiehst

2) Soll jeuer meiner Brüder,eintausend Gulden ziehen,wenn

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sie nicht lieber mit guter* Willen zu dem Hauptendzweck es über­lassen mögten.

3) Der Haupterbe aber,welchen hiermit in bester Form dazu instituirt haben will,soll seyn das collegiumjaedicum hiesiger Stadt,(am Rand# steht;Augustanae Confessionis M mit anderer Tinte durehgestriehen)welchem hiermit alles mein Vermögen übertrage,

8amt meinem Wohnh&uss in der Hasengassö,dass solches nach fol­gender Verordnung lediglich pro bono publico benutzet werden möge wie folget;