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der zweiten Längsader bis zur Mündung der dritten Längsader hin. Die Hilfsader mündet ziemlich weit jenseits der steilen Wurzel der zweiten Längsader, an welcher auch die übrigens wegen der sehr nahe an der ersten Längsader verlaufenden Mediastinalader schwer wahrzunehmende Subcostalquerader liegt. Der vordere Gabelast der zweiten Längsader steil, aber nicht senkrecht gegen die Costa gestellt; er trifft dieselbe dort, wo die erste Längsader mündet; der hintere Ast der zweiten Längsader vor seinem Ende plötzlich fast rechtwinkelig zur Costa abgebogen. Die zwischen diesen Aesten liegende erste Submarginalzelle etwas kürzer als ihr Stiel, das ist der zweite Abschnitt der zweiten Längsader. Randmal länglich, fast so gross als die vordere Submarginalzelle. Die dritte Längs­ader gegen ihr Ende zu mit dem vorderen Aste der vierten Längsader parallel verlaufend. Discoidalzelle nicht geschlossen, indem sie mit der dritten Hinterrandzelle in eine Zelle ver­schmolzen ist. Das Wurzelstück der dritten Längsader, die kleine Querader und das Wurzelstück des vorderen Astes der vierten Längsader eine deutlich zweimal gebrochene Linie bil­dend. Hintere Basalzelle bedeutend kürzer als die vordere, indem die hintere Querader diesseits der Wurzel der dritten Längsader liegt. Letzte Längsader sich gegen ihr Ende zu ziemlich stark gegen den Flügelhinterrand krümmend.

Es lag mir von dieser Art ein Weibchen vor. Sie gehört in jene Gruppe der Gattung Goniomyia , deren Arten sich be­sonders durch das eigenthümliche Geäder auszeichnen. Loew hat diese Gruppe ganz gut (in der «Beschreib. Europ. Dipt.», III, 1873, pag. 57, Anmerk. 2) charakterisirt. Habituell zeichnen sich die Arten durch ihre mehr oder minder deutlich gefleckten, langen, schmalen Flügel und durch die Zeichnung des Thoraxrückens aus. Alle sehen sich sehr ähnlich. Aus diesem Grunde fand ich mich auch bewogen, obige Art als neu zu beschreiben trotz der grossen Aehnlichkeit, welche man zwischen ihr und Goniomyia connexa Lw. (I. c., pag. 55)