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zweigenden dritten Längsader (Cubitalader) kürzer oder höchstens ebenso lang, als die mit ihm einen spitzen Winkel bildende kleine Querader ist. Das Weibchen erinnert in Folge seiner Thoraxfärbung an jenes von Bibio hortulanus L., ist aber kleiner und unterscheidet sich ausser durch das längere Basalstück der dritten Längsader, sofort durch die drei schwarzen Striemen am Thoraxrücken. Das Männchen gleicht jenem von Bibio marei L., von dem es sich ebenfalls durch geringere Grösse, durch ganz weissliche Flügel und durch das Geäder unterscheidet. Noch ähnlicher ist es dem Bibio leucopterus Meig.: während aber bei dieser Art die beiden Sporen der Yorderschienen fast gleich; läng sind, ist der innere Sporn von Bibio fulvicollis nur halb so lang als der äussere.

Gimmerthal hat nur das Weibchen gekannt; ich zweifle nicht, dass die mir vorliegenden beiden Geschlechter zur selbem Art gehören, obwohl sie sich so wenig gleichen. In diesen Ansicht werde ich durch den Vergleich des erwähnten Pärchens im Museum zu Wien unterstützt, sowie durch den Umstand,, dass die beiden Geschlechter mancher Bibio-Arten ähnliche Unterschiede, die sich insbesondere auf die Färbung beziehen, wie Bibio fulvicollis, zeigen.

Ich will zunächst hier die Beschreibung des Weibchens nach Gimmerthal («Bull. Moscou», XV. 1842, pag. 633) reproduciren, da sie mit Ausnahme der kurzen Diagnose zut­reffend ist, und will das in dieser Beschreibung Fehlende ergän­zen. Zuvor aber will ich noch darauf aufmerksam machen, dass in Gimmerthals Verzeichniss (l. c 6 , pag. 644) Bibio ful­vicollis irrthümlich als Bibio fulvicornis aufgezählt erscheint,, dass B. fulvicollis $ nochmals im <Bull. Moscou» (XIX. 1846, pag. 79) kurz diagnosticirt ist, dass man aber nach dieser Diagnose geneigt sein könnte, die Art für die braungelbe Va­rietät von Bibio clavipes F. zu halten. Entscheidend für die Bestimmung der Art ist aber die weitere Beschreibung im XV Bande (pag. 663), welche folgendermassen lautet: