Die Akt. - Ges. für Schriftgißerei u n dl Maschinenbau in Offenbach hatte in beidenI (Betrieben gesteigerte Umsätze und gute Beschäftigung ■während des ganzen Jahres. Die Preise der Rohmaterialien, besonders in der Schriftgießerei, waren etwas höher. Nach 'Abschreibungen von M 140,045 (i. Y. Jl 97,664) bleibt ein' [Reingewinn von M 78,347 (i. V. Jl 60,069), woraus 6 pCfc. !(i. V. 4% pCt.) Dividende verteilt werden. Die Aussichten seien nicht ungünstig.
1 Die Akt. - Ges. für Fedierstahl Industrie
(wurde sie anfangs der 50er Jahre entfernt; es wird schwerlich mehr etwas von ihr vorhanden sein. Jetzt befindet sich auf den: Postament, auf dem die Figur gestanden, eine kleine zwieLelsörmige Kuppel, welche eine Wetterfahne in Pfeilform trägt. — G. H.
= fDer Wiener Mannergesangverein in Egypten.) Won verschiedenen Seiten sind uns Berichte Wer den Aufenthalt des Wiener Männergesangvereins in Egypten Augegangen, die von der in Nr. 97 der «Frankfurter Zeitung" in einer Korrespondenz aus Alexandrien gegebenen Darstellung in sehr 'wesentlichen Punkten abweichen. Wir gewinnen daraus den Eindruck, daß persönliche Verstimmung die Anschauung dieses gelegentlichen Korrespondenten beeinflußte. Wir haben die Verbindung Mit ihm gelöst und nehmen keinen Anstand, festzu- jstellen, daß die egyptische Reise des Wiener Vereins in falschem Lichte gezeigt worden ist. Der Wiener Mannergesangverein selbst ersucht urrs in einer sehr verbindlichen Werse noch um Veröffentlichung der nachfolgenden tatsächlichen Richtigstellung: „Es ist unrichtig, daß die beitragenden Mitglieder des Wiener Männergesang- vereins als Mitgliedsbeiträge jährlich rund 500 fl. = 1000 Kronen bezahlen und daß nur auf diese Weise dem Wiener Mannergesangverein Fahrten, wie die vierzehntägige Reise nach Egypten, möglich sind. Nichtig ist vielmehr, daß die beitragenden Mitglieder des Wiener Mannergesangvereins einen Jahresbeitrag von '24 Kronen leisten, dafür. Anspruch auf je zwei Sitze zu den vier satzungsmätzigen Unternehmungen haben, daß niemand dem Wiener Männergesang- verern jährlich 1000 Kronen bezahlt und daß Reisekosten, betreffend die Eisenbahnsahrien, das Schiss, die Verpflegung und Unterkunft im Hotel, die Wäger: usw. ausschließ- durch die Beiträge aller Reiseteilnehmer, durch den Reisesonds, welch letzterer sukzessive durch einen Teil der -Erträgnisse unserer Uirternehmungen in Wien gebildet wird, bestritten wurden."
— Meine Mitteilungen.) In einen: Bericht der Berliner Morgenpost über die Seereise Wilhelms II. heißt es u. a.: „Bei seiner Landung in Neapel nahm der Kaiser noch einmal Gelegenheit, den ar: Bord befindlichen Beamten der Hamburg-Anrerika-Linie seine volle Zufriedenheit über die mustergültigen Einrichtungen des von ihm benutzten „schwimmender: Hotels" auszusprechen. Er fragte u. a. den Kapitän, ob die von ihm bisher bewohnten Maatskabmen der „Hamburg" nun auch in demselben Zu-