gebäude ruhet fernerhin,wie bisher, auf dem Stiftungs - Fonds.

V.

Die bisher für anatomische Vorlesungen bezahlten Dreihun­dert Gulden,sowie die jährliche Durchschnittssumme von Einhundert Gulden für anatomische Präparate nebst sechs Gilbert Holzes für das anatomische Theater werden fernerhin von der Stifts - Adminis tration berichtiget,welche sich jedoch das Eigentums-Recht, so­wohl auf die vorhandenen,als auf die noch hinzukommenden ana- tomische Präparate auf den Fall Vorbehalt,dass im Laufe der Zeit mit der neu gegründeten medicinisch-Chirurgischen Schule eine Veränderung Vorgehen sollte.

VI.

Die Stiftungs - Administration verwendet ferner wie bisher sechszehn Gilbert Holzes für die Heizung der Gewächs - Häuser, und für sämtliche Feuerung im Stiftshause lässt die Administra­tion annoch fünfzehen Gilbert Holzes fahren; alles an sonsten noch erforderliche Holz zu Heizung der Horsale,wird demnach durch die medicinische Schul - Anstalt geliefert. Die Administration besoldet fernerhin,wie bisher dem botanischen Gärtner und seinen Gehülfen,und tragt zur Unterhaltung des botanischen Gartens im Verhältnis einer Durchschnitts -Summe von den fünf letzteren Jahren,bet,welche sich auf f.145.. pr.Jahr erstreckt und darauf hiermit festgesetzt ist.

Alle weitere nötig erachtete Verwendungen auf den botani­schen Garten werden auf Kosten der medicinisch-chirurgischen Special-Schule gemacht.Der botanische Garten bleibt den Recon- valeszenten des Bürgerhospitales zur Bewegung in freier Luft offen stehen,und aus demselben dürfen keine Gewächse entnommen werden,wenn in der Folge die medicinisch-chirurgische Schule verleget werden sollte.

VII.

Die Oberaufsicht über die Stifts-Bibliothek führet die Doktor Senckenbergische Administration,und hat in der Hinsicht darauf zu wachen,dass die Bücher in gehöriger Ordnung aufge -

stellet