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Alle Tage aber werden mit Gebete be­schlossen.

II.

Künste.

Kupferstiche.

^er Herr Basan, Kupferstecher und Ku- pferhandler in der Schlangenstrasse zu Paris, hat den Vorsatz gefaßt, die schöne Sammlung der Gemälde, welche das Cabinet des Herrn Herzogs von Choiseul zieren, in Kupfer stechen zu lassen. Diese prächtige Sammlung, welche mitviel Geschmack ausgesucht worden, besteht fürnämlich aus Flamändifchen Malereyen, und man erblickt in selbiger gar genau die für- trestichen Arbeiten eines Gerardow, Mieris, Netscher, Terburg, Metzu, Vandewerf, Bergheim, Wauvermans, Teniers, Ostade, Rembrant, Ruisdael, Claude Lorrain rc. re. Der Gedanke, diese Gemälde durch den Weg der Kupferstecherkunst zu vermehren, verdienet alles Lob und den erwünschten Fortgang. Es find schon ZO Stücke davon in Kupfer gesto­chen, und werden wirklich abgeliefert; die nachfolgenden werden gleichfalls 50 Stücke ausmachen und in 6 Monaten zu haben feyn. Die erste Lieferung wird mit 36 Livres bezahlt. Das Titelkupfer hat Herr Choffard gestochen.

Orr. tlniv. de Litterature.