haben, welches bey uns rn Zeiten unfängt etwas rares zu werden.

Unseres Bruders sub nominae Krechheim edirte Abhandlung von dem

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Reichsstädtischen Entscheidung^ Ziel zwischen Catholischen und

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Protestanten ist nun in Streubes Nebenstunden wiederlegt. Hat

Streu.be seine ^^che gut gemacht?

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Bey dem vorgedachten vom 2 ten Junii finde den Aufsatz zu meinem Institute ^edico, vor welchen Mon Frere sehr verbunden bin.

Ich glaube aber bey dieser Constellation, da unser Rath so hoch gdit, sey besser, noch etwas weniges damit zurückzugalten, bis er wieder

etw-s gedemthigt ist, und den Rausch ausgeschlagen, hat, sonsten die

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Annehmung wohi von Ihm diificultirt werden mögte. Ich will zuvor

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auf obiges grimmeislsche Decretum vom 24 ten Maji ein Reichshofraths Conclusum abwarten, und inzwischen von Mon Frere mir über folgende

Puncten des Aufsatzes Erläuterung ausbitten:

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Wer mögte sich wohi, da 75 fl von denen vor Mon Frere oder

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posteros, dato casu, destinirten fl. 500., die nicht Danckens^ werth sind, ausgeworfen werden, am besten schicken? Vielleicht eine

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Bürgerliche Consulente, die auswärtig, und hier nichts zu hoffen hat? oder eines benachbarten Herren Rath? Bey entstehndem Fall würde

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die Person, die es angeht, auch wohl jemand finden, Welches sollte wohl das Cprpus oder Collegium seyn, das, wo die Senckenbergische Familie gantz erlöschen sollte, und das ih einem versiegelten Zettul

/ so bey der Universität Gießen deponirt

werden soll, namhaft zu machen wäre,,eigentlich seyn?

Was Mon Frere oder dependeten destinire, a&e-r obgedachte fl 500

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müssen hiero von dem bey der Rechney deponirten Capital fallen, weil

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wir keinen Banco hier haben; und so glaube ich werde Mon Frere es ve:

standen haben, wenn in dem Aufsatz des ^anco gedacht wird? r . ' - .

Fallt mir, da jetzt verhindert werde, noch etwas bey, oder auch

Mon Frere selbst, wollen wir es künfftig einander commandiren, und

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darüber ferner Handlung pflegen. Vor die Chirurgie werde auch mit

sorgen, wie Mon Frere vorschlägt, dann ich habe vor, überhaupt vor

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Verbesserung allBp'part^m Medicinae Sorge zu tragen. Mit unserem

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Senckenberg von Rriedberg, der sich übel artet, ist wohl nichts vor-

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zunehmen.

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