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temporibus obfervatam. Quorum primam in vere circa feftum beati Georii, fecundum in eftate circa feftum Sanfte Margarice, terciam in autumpno circa feftum Sanft! Michahelis, quartam in hyeme circa feftum Sanäi Thome com- muniter pro omnibus fundatori- bus 8c dotatoribus hofpitalis eius- dem antedifti, 8C pro omnibus fi- delibus ibi defunftisj &quintam lpecialiter pro anima primi funda- toris noftraque falute qui reforma- cioni predifte operam dedimus in feptima Pentecofte precipimus li- beraliter erogari. Item ftatuimus & ordinamus, ut omnibus paupe- ribus läcerdotibus > clericis äc Scolaribus ad diftum holpitale ve- nientibus, dum tarnen non vagis 8c aliis per ftatuta provincialia prohibitis prandium & cenam cum hofpitio noäurno pro una vice tantum fecundum honeftatem 8c decenciam illic iuxta menfam hofpitelarium miniftrctur, peregri- nis autem ceteris tranfeuntis qua- cunque hora diel fupervenerint, 8c pecierint, unum ferculum ft haberi tune poflit, cum pane uno communi & hofpicium noftur- num minime denegetur. Item ftatuimas & ordinamus ut Reftor hofpitalis memorati qui per tem- pora fuerit, iion aliter inftituatur ibidem , nifi plenam 8c conti- nuamvelit&promittat facere refi- denciam, ineodem, infuper huic noftre ordinacioni adicimus fta- tuentes ut ft reditus aut proven-

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dann an ihre Stelle, Blinde, Lah­me, armeWaysen, Gebrechliche an und ausgenommen werden sol­len. Diesen soll auch gemeines Brod, Fleisch und andere Noth- durft gereicht werden, daß sie ge- nüglich leben können. Wenn aber die Zahl der vorher gedachten or­dentlichen Armen erfüllt ist, so soll der Hospiral-Pfleger die Lah­men, Blinden zu versorgen nicht gehalten seyn. Wenn jedoch ei­nige der mehrgedachten Armen Unvermögenden an dem Orte ab­gehen, oder sterben, so sollen eben so viel andere an deren Stelle, je­doch derer niemals über funfze- hen überhaupt nicht ausgenom­men werden.

Wir ordnen und wollen auch, daß jährlich, durch den benannten Hospital-Pfleger fünf Spenden unter alle Armen, die da kommen, nach alter Gewohnheit dieses Ho­spitals, auszerheilt werden sollen. Davon die erste im Frühling, um das Fest George, die zweyte im Sommer, um St. Margaretha, die dritte, im Herbst, um Mi­chael, die vierte im Winker, um St. Thomas, insgemein für alle Stifter und Wohlthäter oftge­dachten Hospitals, und für alle darinne verstorbene Gläubigen, die fünfte aber insonderheit für die Seele des ersten Stifters und für unsere Wohlfahrt, der wir diese Stiftung zu verbessern, uns haben angelegen seyn lassen, den siebenden Sonntag nach Pfing­sten