tegram quamlibet diem menfu- ram. Ipfosque continuet domi- norum pane refe&are, cum car- nibus recentibus per xftatem de quam diu commode haben poffint per tres dies fepdmanis fingulis videlicet Dominico Mards de Jovis refici precipimus ac eciam procurari. Per hyemem vero cum aliis carnibus bonis fimiliter pro- curentur. Volumus infuper ut talibus veftibus Jefh'fternia de que- cunque aiia pro necefficate corporis liberaler miniftrentur. Huic autem adicimus articlo uc fi forte ex cafu quocunque cales infirmi nou poffint haberi tune illorum loco ceci claudi orphani de decre- pid procinus colligantur. Quin de talibus de pane communi carnibus de aliis neceflariis eciam detur, linde poffint congrue fuftentari. Quando vero commode haberi poteft numerus predittorum de- cumbencium infirmorum tune predi&is Cecis de Claudis Hofpi- telarius non tenetur ammodo pro- videre. 8! qui autem predi&o- rum infirmorum a locorecederent predi'Ao vel decederenc illis alii totidem 6c non ulterius infirmorum quindenam modis omnibus fubrogentur. Item ftatuimus 6c ordinamus ut quinque elemofine generaliter omnibus volentibus recipere qer quemlibet re&orem hofpitalis prediLki quinque vicibus in anno quolibec miniftrentur iux- ta confuetudinem eiusdem domus hofpitalis ha&enus ab antiquis
tem-
Dahero wollen, ordnen, und verlangen wir, daß diese unsere Verordnung von dem Herrn Pfleger, Friedrich, unserm Capellan, den wir aufs neue hierzu bestätigen, und allen dessen Nachfolgern unverbrüchlich gehalten, und beständig beobachtet werden soll.
Insonderheit und vornehmlich ordnen, setzen und verlangen wir, daß bey der vorigen Einrichtung, nach welcher von alten Zeiten her zwölf schwache, arme unvermögende darinne versorgt und erhalten werden, nunmehro und künftighin, soviel Arme, als ankommen, ausgenommen und genährt werden sollen. Einem jeden soll des Morgens ein halbes Maaß Wein, auch Abends ein halbes Maaß Wein, mithin täglich ein Maaß Wein gereicht werden. Sie sollen mit Herrenbrod und frischen Fleische im Sommer, und so lange man solches gemächlich haben kann, drey Tage in der Woche, nahmlich Sonntags, Dienstags und Donnerstages ge- speißt und versehen werden. Im Winter sollen sie ebenfalls mit anderm guten Fleijche versorgt werden.
Wir wollm auch über dieses, daß ihnen Kleidung, Betten und andere Leibes-Nothdurft reichlich mitgetheilet werbe. Diesem Ar- tikul fügen wir noch bey, daß, woferne, auf allem Fall, dergleichen Arme, Schwache, Unvermögende nicht vorhanden waren, fo- S dann