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N. 7.

Auszug des Prologi der ältesten Ordnung des Teuö

schm Ordens, woraus zu sehen daß selben die Bremische und Lübeckische Burger zu Anfangs aufgebracht haben.

Ec Cod. JVlfc, perg. Seculi XVI.

Ueberfeyung nach jetziger Schreibart.

§^n dem Name der Heiligen <0 Driveldecheit. So condegen we alle den genen die in sien, enn noch hieno commen sulen. Wie begunnen wart, enn van weme. enn wie. en te wilh tyk. Dör dene des SpetolS Senke Marien des Dutfthen Hues von Jheru- salem. van der gebort ons Her­ren. des M. enn G. enn xc. joer woren. In den tiden due Akers belegert war. van den Kersten enn metter Gots Hulpen wider gewonnen wart van den Händen der Ougelowegen. Ten selven tiden was in dem Here ein teils guder Lude van Bremen en van Lubeke. die van der mildecheit ons Herren, hun onkfarden over die mengerhende Gebreken, die die siken hadben in dem Here, enn begunsten des vorgenanden SpetolS onder einen fegel van ei­nen fteph dar ein kochge geheiten es. dar sie die siken mit geweter Andagt onderbragten. en derre met vlite plagen, det kleine begen ontfarmede den Hertogen Vrede- rike van Swouen. enn den ande­ren hoegen Heren. deren namen hieno gescreven flen. der ersame Partriarke van Jherusaiem, enn

der

Nahmen der heiligen Drey- ->) faltigkeit thun wir allen den­jenigen, so jezt leben, und hinfüh- ro kommen sollen, kund und zu wißen: Wie, von wem, auf welche Weise, und zu welcher Zeit der Orden des Spitals St. Ma­ria des Deutschen Hauses zu Je­rusalem entstanden ist. Von der Geburt unsers HErrn im Ein tausend, ein hundert und neunzig­sten Jahre geschehen: zu derZeit, da Akre, (pkolemais) von den Christen belagert, und mir Got­tes Hülfe aus den Händen der Ungläubigen wieder gewonnen ward. Um diese Zeit war in dem Heere ein Theil guter Leute von Bremen und Lübeck, die von der Mildrhätigkeit unsers HErrn gerührt, sich über die Menge der Gebrechen erbarm­ten, welche die Kranken im Heere hatten, und beförderten das vor- genandte Spital unter dem See­gel eines Schiffes, das ein Lo­cher hieß. Dadurch sie die Kran­ken mit geweihter Andacht unter­brachten, und sie mit Fleiß war­teten und pflegeten. Dieses klei­ne Beginnen gefiel dem Herzog Friedrich von Schwaben und an- R dem