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Sin Nahmen der Heiligen Hochgelobtcn Drcycinigkcit.

'§. i.

(Aie Hinfälligkeit dieses elenden zeitlichen Lebens, ^ die offtmahlige schnelle Endigung desselben, und die Liebe zu meinem Vaterland, aus deren Antrieb ich alle auswärtige Vortheile hintangese» tzet, und deme nach meinem geringen Vermögen mich gänzlich aufopfern will, sind diejenige Beweg» gründe, welche mich bestimmet, demselben meinem difche gänzliche Habseligkeit, bey Ermangelung ehelicher Leibes-Erben, auf nachfolgende unwieder» rufliche Art und Weise zu widmen, und auf immer» dar, ohne daß jemand an dieselbe den geringsten Anspruch machen solle, zu überlassen.

.§* 2 «

Eben diese meine jetztgedachte Vaterstadt Frankfurt am Mayn, und deren gemeines Wesen soll dahero statt meines einzigen Erbes seyn; und ich will, daß zu dessen Rußen mein sämtliches Ver­mögen ohne einige Abkürzung gewidmet werde.

§. z.

Damit aber wegen dieser meiner ernstlichen und stets verbleibenden Willens-Meynung nicht der

gering»