i i. Frage. ’ •
0 b/tt ßd) dem A. 168 6 Joit 'valor five taxatio medicamentorum §Lc.w 0 hl-
bedächtig revidirt worden/ rnn a-uffs neue nöthig/ solchen preitz ferner zu reduciren/ und nach jetziger Sachen Beschaffenheit/ öL ttaru ^edico p. 7. Rem. Schrisst/ zu verringern seye^ Herr Ric. jungken antwortet mit Ja : und meynet/es gestatte der hiesige Franckfurter Tax einen unchristlich grausam gewissen-lostn Wucher/ den eine Christliche Obrigkeit mit gutem Gewissen / nicht dulten könne oder solle/ p. 14.1 r- Kern. Schrisst/ derstlbe enthalte in sich einfältige/ ohnmächtige Galenische Krauter- und Wurtz> l - Artzneyen / die in Menge GOtt auß der Erden umbsonst wachsen lasse/ und viele darauß bestehende uhralte Compofita, gantz keine Lkimisil)0:mediLamenta, als deren nicht Mit einem Worte gedacht werde p. 2. s. 7.14. Rern.Schrifft/ besagter Wucher und starcke Preiß / rühre her von der Unerfahrenheir oder Boßhcit der Medicorum der Zeit/ als welche sich entweder auss rnedicarnenta zu machen nicht geleget/ oder wie cs noch diese Stunde geschehe/ die wider ihr Gewiss sen/ zu vieler tausend armen Leute grossen Nachtheil/ der Apothecker ihren besondern Nutzen aber/ dieses Geschafft/ ohnuntersucht/ nicht als Christen gebühret/ liegen und bleiben gelassen: darzu konune/ daß nach der Zeit als
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deren Preiß in gedachter Ordnung nicht wäre definiret worden. Auch seyen die Modi proceüuurn sehr unterschiedlich in denen 0Kcini8 zu finden/ dannenhero Müßten nothwendig/ die vires & facultates medicamenti so wohl als der Preiß diüeriren : p. IO. Rern.Schrifft.
Hierauff kan maneirnvenden i.Daß einHochEdler^iagidratdie Sache aurRoritiret und gut geheissen habe. Beziehe und gründe sich auffdieselbe/ und zwar mit deutlichen Worten / die Hoch--Fürstliche Hessen <-Darmstädtische ^edicinai-Vrdnung Rudovici VI. g. m. Giessen 1670. Die Raxation und Würdigung der Materialien und Artzeneyen belangend/wollen,wir ernstlich/ daß die beyder Stadt Franckfurt jedesmahl übliche Apothecker-Taxordnung/ auch in denen Apothecken unstrs Furstenthums und Landen ob- terviret/und in acht genommen werden sollet p. I I-Die Medici aber/ so solches denen Apotheckern zuzustehen / dazumahl eingerathen haben/ ftyNd wohlbekandte/ tüchtige/ vornehme/ best-merirjrte Aretnatri und ?ro- feRores gewesen / die Rem pNarmaceuticam gründlich und wohlexeolirt hatten, z. Kan man nicht errathen/wasHerr Ric. jungken vor eine alte Edition p.7.Rem. Schrisst. offtgemeldtenTax-OrdNWgmeyne ? Können
nicht