lehret dir tägliche Erfahrung dasGcgcntheil: Und würden wohl eher schwere Kranckheiten/ als Lungensucht/ Wassersucht re. gehoben/ wann wir gewissere ^tedicamenten darzu hätten; allein wann diese nicht von curiosen Xleäicii cly-micic erfunden werden; so bleiben sie sicherlich verborgen.

Diese und andere jetzt angeführte Motiven, und zu des Nechsten Schaden gereichende inconvenientien, sind die vernünsswe Ursachen/ dassingantzkliederTmschzand/ jainHol-and/Enrelandundau- dem Beöiügrttchen/dr^cviici- frevund crlaubetrjc/ re anu ein sol­cher es nur erlernet/ und sich darauf appUdtxt/ er seine eigene m<- thcanientcn seinen Patienten selbsien geben mag : Nun werden Nt gedach­te Lander von klugen Porentaten, Königen/ Chur»Zücsten und Zur» ften rc. regieret / wann diese hätten gesunden / daß es vor ihre/ und ihrer Uttterthanen Wohlfarth nützlich und nöthig fml den Mcdicis in ihren Landen/ das Attznmnachcn zu vcrbicthen/ würden sie dicselbi» gewohlfest genug an die Apothecken gebunden haben-

Zu dem würde den s>oÄotitms ^ledicinT, ben ihrer krotnotion, Nichtsb stkiffwjunZiretwerden/ daßsic sich in arte Pbatmacemica , abson» derlich in Lbvmia sieisiig üben sollen.

Und da sie ans solche Art / von denen kaiserlichen Priviiegü; zum Arynexmachen undderenBeschassenheiktunclawentaiitetzuer­lernen befeblsweisautkoriliret werden/ sovcrhoffejanicht/ daß sich jemand/ und zwar wieder alles oben angeffchrte/ und den Mcdicis von dem Urkprungher/gehörigeRecht/jawiderdcs Nechsten Wsblsarh re. pargegeu setzen werde,

' Was sch nun hierinzu meines Nechsten besten gcehan/ bezeugen meim in Druck gegebene cuvmisthe und tdedidmsche Nchrifficu / und da ich mir ausserhalb dardurch/ ohuen Ruhm zu melden/ bev der gelahrten Welt/ nicht wenig Renomce erworben / wie oben angeführte ceiniir, aus dem Aais Eruditonim, solches bcvläufftig bezeuget; so will nicht hoffen / daß mir dieses zu meinem/ und zu meines Nechstenschadeu gedeyen solle/da man mir/ meine bekäme gute Artzneycn/ als einem Mcdico zu elaboriren/ und mit Dernunfft zu «lilpenllren l verbieten solte.

Dann wie gleich anfangs erwehnet/so schreibe meinennatien tenordertt» lich ihreArtzneyen in dieAxotheeken/wie das dieHn-Apothecker nicht läug» pen könncn/wann mir aber, solche meinen Patienten mchtz,schl^>r /fo

B r mH»