demonftrirfcn sonderbahren Vorrheils und Nutzen / welcher dem ti enteil dadurch zuwachst: Du man insonderheit aus der Hand eines erfahrnen Medici, eine Artzney weit sicherer als aus der Apotbccken em­pfängt. Ja auch in ssecie einem aufrichtigenMeUico, an seines Pati­enten Wohlfarth / und an seiner eigenen R-enomee alles gelegen: Der Ap othecker hergegen um den Effc£t, und um seines Nc chstcn Wohlfarth weiter nicht bcküininert ist / als so weit es sein imct-cffe erfordert. Um dessen w len sie auch des Nechstcn Wohlfarth weit zurück setzen / wie dieses daraus erhellet/ da sie so gar denen Medkis verbottcn wissen wollen/ sich initArtzltenmachenzu mcsiiren; damirdieje so fort iZnotanten blcj- den masten/und keine viLnKion zu machen wüsten / unter einer jUilecyteN/ nnd wdhl elabotirsen Ärlgnep: Loittequelircr anckldie in »yren ApStyecken össcers vorgehende Fehler/ verborgen blieben.

Es hat so zu thun / daß sie de» der Aussicht erfahrner Mcdkorum Ghymicorum, ihre Medicamentenabsonderlich GKvinischc daborifCtt/ wie sie sein sollen: Md ich bin versichert / wenn man hiesige r. Apothcn vonohngefahr durchgehen solte / würde manwohl unter einer Artzne» so viel Unterscheid finden» wie aber der Medkus feine Patienten uiit einer Artzney/ welche ihm unwissmö / oss so dilkerenter Güte ist/ versorgen könne/ das zeuget der r«ea gar oss: Und wolle sich der Medkus darü­ber beschweren/und das Medicamenr Sceutlren/ so Würderer AporHecker wohl des Medici ignoiLML Anklagen / undihinvorwerffen/ertzabe daS rechte Mcdicamcnr nicht verschrieben/ oder die Kranckhetk nicht recht UN» tcrfucht; eccc !' da inusi der Medkus zu seinem Spott / ja zu des armen Patienten Schaden schweigen / dessen alles er überhobcn ist/ wann er sei­ne eigene Artzney gegeben; dann / wann er deren Gütegcwiß versichert ist/ und er sich derselben halben keinen Zwkiffcl machen darff/ kancrsich desto leichter teroliigiren , und was weiter zu thun und zu lassen/ bald finden.

Es ist sich in Warheit zu verwundern / daß so wenig Medic,' um - diesen so wichtigen PnnSen nicht mehr bcrüinmert sind/ woran gleich­wohl des Patienten Wohlfarth gröstcn Thcils anhänget: die meisten t> ü- gen sich zwar anfdcn bekamen Lanonem Medicum > dasiwaundie Kranck- hcit erkant stye j man gar leicht ein Mittel dazu finden rönne r Asiens dieser Lanon hetrigergar osst/ und ich glaube das Gcqentheil; daßnem- ltch einem gelahrten Medko nicht schwer falle/ eineKranckheit zu erken­nen ; allein baß er das darzn gehörige Medica ment, Hey denen / ihrer Güte halben/ unbekanten Apöthecker Artzneyen/ so bald finden solle/

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