den ; allein manbederrcke großgünstig / ob um ellv's ablurden Aiedic^Ari, oder alten Wabs willen/die ojst aus einem alten Krämer-Buch dergleichen altvätterische Dinge verlanget; andere so mele arme Bürgerin der Stadt lewen / und die gebräuchliche Medicamenren/ um solcher aufferwärkigen Srtmpler willen / mit einem so grausamen Preiß bezahlen Men.

Ailern diesem allen ist gar Leicht adzubelffen/ da der so unbillige oi-dinaire Tax , auf einen solchen Fuß kan gesetzee werden / daß der Apochecker so wenig / als das Publicum darunter lewen. Ds ohnedem/ seit verZcLrredenen Jahren her / so vrels c^mische^dicamentensttGebrauch kommen/ und in die Aporhecken gerathcn/ davon erniIenoch gar nicht indem Tax begriffen sind/und wohl eineMitursache seynmag / daß osst meinerAMHeckmein Recepthhber/als in der anderntaxinwird/da sie ein jeder nach fernem imere fie auschreibr/ wie er will k

Wann nun aus allend lesen angeführten rationibus erhellet/ daß ich wich pro publico, nnd vor die Gesundheit meines Ncchsten wtorelbreamd diesem/ als einem aufrichtigen Christlichen M^dico gebühret/ mit Wissen und Gewissen/ zu dienen mich befleißige: dardurch aber mich bey unfern Herrn Apothcckern so recommendirt gemacht /daß ich von selbigen auff alle Weiß/ wie oben gedacht/ verkleinert und verfolget werde/ wie deren gegen mich geführte unbefugte und unbesonnene Klagen/ an Tag legen/ der inrencion, mir meinen armen sauren bissen Brod aus den Zähnen zu reissen/ und ihren ÜberflußzüzuLegen- So lebe der zuversichtlichen Hoffnung/ Euer H-ch - Adelichen Gestreng- und Herrlichkeiten/ auchHdch-imdWohlfursichtige Merfheiren/ obiges alles wohl ponäcrirenjund was ich rmom einer/$» der Stadt Mohlfarth nnd Rndm gereichenden Veränderung/ der von alters he'- eingesührten/ und nach dem heutigen 8ram der Medium wider des Pubiiti Wohlfarth lauffmde Apothecker-Ordnungund erwehnet / großgünstig erwe- gen; darbey mich/zu meiner wenigen Orienten, und dem Pu'oiico hier­aus re5u!nrendenemo!umcnro und Nutzen; bey meinem bißher so lange Jahre geführten rationalen methodo bleiben zu lassen/großgünstig geru­hen wollen. Worüber

Euer Hoch-Adelichen Gestreng und Herrltchketten

auch Hochmnd Wohlfüksichtigen Weißheiten

Fransksurch den Jan. 170««

unterthamg gehorsamer

Joh. Helffrich Jungken, MD- kh^stcusallyier-