wlsseri-losserwucher/ der mitWssen und Gewissen nicht stehen könne. Dann nach - dem er unrechnnjff-qer Weiß auch dem Reichen nicht nur gewaltig in den Beutel reisset; So ist er die gröste Ürsach/ daß mancher arme Mensch / aus Mangel sterben und Vers derben muß - da sie sich unterdessen an Marckschreyer- Stümyler/ Hübe- Oodor, alte Weiber oder dergleichen hengen/welche solchen/ beneben einem gefährlichen Confdio, auch schädliche Ärtzneyen geben. Da bergegm / wann dieser Tax, auch nur von den geringsten MedieTaicntcn moderhttit?üe5cj so würden die arme Leute / desto eher den Medice, und den Aporhecken zulauffen; da sie bey dem sograusamen TLX, so wohl den Medicum, als die Wochecken scheuen / und lieber crepir-en.

Dastaber derApothccker Tax eine gar nahmhaffte moderation ettei* den könne/habe ich/ wiewohl zu meinem grössten Schaden / erwiesen/ darchrnanno 169 °. aufgrossgunstigen Befehl eines damalige» Löblichen Zeug-Ambts/ unv anno 169]. bey hiesigem Löbl. Ho> spiral/ diesitt ordiQailM unchrrstlichen Tsx, den Armen zum besten/ um em grofts reduciien und rnoderiren müssen; womit ich auch so viel gefruchtet/ daß da dio damalige 6 uarnr 5 on. und »olvita! Medici, diese m me Leute wegendes grausinnen Preist / mit den aller geringsten ^edi. camcntcn Bedienen lnüffen; und damwch jedem dieser Löbl. Aembtem des Jahrs manchmahl 1000. Gulden in die ApotheckenKosten gemacht: Ich nachdem/ beo dem reäucirren Tax, dm armen Krancken bey der 6uarmTon und Hofpital nicht nnp die beste / und dem ordinairekK T ax nach/ kostbare Medicamenten pepjchreibe/ und dennoch des Jahrs kaumdre Hekffte Losten mache: dazu denen Herrn Apotheckern von der Luarnilonundrtdlpjral,überallen ihren angewamen Kosten/ NW vor ihre Mühe / öffentlich centum pro ccnto- accorditef. Und wo ist dann eineHandlunalmReich/ welchermehr/ oder dergleichen imereLo erlaubet werdend

Oder wölken die Herrn Äpotheckeremwenden/ sie hatten einen so weitlauffkigerr Spparanim , und v^d ürbe ihnen des IahrS so viel / so ist ptests der ordinäre pr^texr, welchem leicht abzubelffen; dann nachdem wir henr zv Tage/ so vtefetr ohn- mächrrgett mrd unnützen Dmgen/ bey der heutigen praxi Medica rmkfc mehr N 0 higcha0tM x und von denen so vielen ^M5 deKiNaci5- so wohl compolmL-, als dm- pücriaus x /ü unter den so häusslgen Syrnpis, Ele&uariis, Extradis, Maflis Pilülarnnv SpeciebüS'aromarkis, pnlveiibus,&c Ml grSsss Theit entbehren köttNM / MNahlM

kern jetziger racio^aiis Jviedicais offt in Jahr und Tag/ an dergleichen überflüssige Dinge mehr gebe, cket; darzu da es wider die /etzjge Triucipia carlomdia Medica laüsir. Ec

quoni 'mrempora lunc mucaca, lMddieseseinelmpvrranr^ Stiche ist/WklcheZU des Mch-

sten Wobl^rt/ kan und muss geLtdett werdwx Sa sind der Herrn Apochecker E nwurffni it nrcbreu zu arr^nricen/dalre andere, jo es nrcbe verstehen/ glau­ben machen woUcn/ man tönte solchen Überfluß nM abschasien / weilen oeraleichm altvatrersiche Medicamemen zu Zeiten von Frelnhden verlanget und verschrieben wür-