lehret die tägliche Erfahrung das Gegentheil: Und würden wohl eher schwere Kranckheiten/ als Lungen sucht/ Wassersucht rc. gehoben/ wann wir gewissere Medicamenten barzu hätten; allein wann diese nicht von curioscn Medicis chymich erfunden werden; so bleiben sie sicherlich verborgen.

Diese und andere jetzt angeffihrte Motive, und zu des Nechstctt Schaden gereichende inconvcnicnticn , sind die vernünffiiae Ursirchen/ das in gantz NiederTeuschland/ ja in Holland/ Engelaird und an­dern Königreichen/ den^ccUcis ftty und erlaubet ist / wann ein sol­cher es nur erlernet/ und sich darauf a ppiici«t / er ferne eigene mc- dicanien ten seinen Patienten Mbstengebkn mag l Nun werden ja gedacht re Länder von klugen Potentaten, Königen/ Chur- Fürsten und Für­sten rc. regieret / wann diese hätten gefunden / daß es vor ihre/ und ihrer Unterthanen Wohlfarth nützlich und nöthig seyc/ den Medicis in ihren Landen/ das Attzneymachcn zu vcrbiethen / würden sie dieselbe ge wohl fest genug an die Apothccken gebunden haben.

Zu dem würde den Doftoribus Mediana-, bei) ihrer Promotion, uichtso sielssu'iunA.retwerden/ daßsiesichüiattePbatmacemica, abson­derlich in cibvmia fleisilg üben sollen.

Und da sie auf solche Art / von denen Aavjerlichen Ptiviiegüs zum Aktznexmachen und deren Bejchastenheit tundamentaiiter IN er­lernen beschlsweisauibotiliret werden/ foverhoffejanicht/ daß sich jemand/ und zwar wieder alles oben angeführte/ und dm Medicis von dem Ursprung her/gehörige Rechk/ja wider des Ncchsten Wshliarh rc. pargcgen setzen werde.

Was ich nun hierinzu meines Nechsten besten gethan/ bezeugen meine in Druck gegebene ciiymijctic unk Mcdicimfctje Schrissten / und da ich mir ausserhalbdardurch/ ohnenRuhmzumeldcn/ bey der gelahrte» Welt/ nicht wenig «.enomee erworben/ wie oben angeführte Cenfur, aus tem Aöis Eruditorum, solches bevläufftig bezeuget; so will nichthoffen / daß mirdieseS zu meinem/und zu meines NechstenSchaden gedeyensolle/damanmir/ meine bekäme gute Artzneyen/ als einem Medico j« elaborimi/ UNb Mit VMMNfft ZU diipenfifeu ( verbieten solle.

Dann wie gleich anfangs erwehnet/so schreibe meinenUatientenordent- iich ihreArtzneycn in bieApothcckcn/wic das dicHu.Apothccker nicht läng- neu können/wann mir aber, solche meinen Patienten luchtzMlcc n /so

B - uch-