*®§ i*j]

reitet siyn/wie sie insgemein zu finden. Vor diese meine bi» ich versichert / daß sie alles das mit Ruhm k>r«lenrircn wird/ was ich ihr oben beygeleget, insonderheit in allen solchen KramkheitenundZufällen/wo man durch den Schweiß Lin« dcrung und Hülffschaffen kan.

. Sie ist die univerfaie schweißtreibeude vortrefflich« Artzeney/wodnrch die umgekehrte/oder mit rvidrt«-

g en Particulis vermischte Humotes können liberirgt und efreyet werden/entweder mit/oder ohne schwitzen; Dann ob sie schon nicht bcy allen Naturen einen Schweiß trcibet/so macht sie doch die dicke Kumor-r dünne/ und öffnet/ was verstopftet ist; Wo aber dennoch ein Schweiß erfordert wird / thutman besser/ wann man solchen befördert soviel möglich.

Die Dofis und Gebrauch

Dieseri'inÄuristnach dem AlterundZustanddes l'acien- ten unterschiedlich: Kindern gibt man sie zu 5. -0. biß Tropft stn von einem biß z. 4. oder 5. Jahren: Erwachsenen Men­schen gibtman sie biß zu einem Ouintletn ein/ mHollunder-- Blut-- Taubenkropff- «Lardobenedrcteu-- oder Llap-- per-Roseir-waffek; «chiene/ daß bcy einem hitzigen Fie« der dasBlut gleichsam zerfahren/ gleich einer geschiedenen Milch/wovon sich das krose wässerigeTheilMit blute/Durch» brücherc. absondern wolte/so mischt man zu ctnerdoü oer ss-n- üur einen Löffel voll Roseu^Llapperroseu^oder Rauten«' Essig/ benebensteinigen Tropffenderl'mÄurar^iioliinsc, so hat man ein gewisses tzülffe- Mitel.

Es »st mwarheit diese linSur eme rechte Panacea, oder vielvermögendes krafftiges kl uttel; so baß/wann man sie im Hauß bat/ sicherlich alle» geschwinden Fällen vor» biegen kan/biß man Gelegenheit hatden^lcdicumzu confuli- rcn.

Man muß sich aberan unverständigl Leute / so etwan » VoNdtNJrthUMeNder alten Medicorum xracoceuxiret/sieals »

E 4 eine