fange», ohne einige Gnade mitdenr Strang vombeben zum rein und pur feye. Daferne aber der Wein auff solches Tod gebracht, diejenige aber, so dir Verfälschung mit Dc» Cintröpffelen und llmrühren rothbraun oder schwärtzltchr getabtiien, Rosinen und Zucker verüben, ausgepeitschtt, wird ; So ist es ein untrügliches Zeichen, daß derselbe- und auff ewig des Landes verwiesen, auch die Helffers- Heif- mit ein-oder anderer von vorgedachten Materien Versal- fer, welche Handreichung darzu thun, oder nur Wissen- schet ftye.

schafft davon haben, und solches der Obrigkeit nicht anzei- Dieser Liquor gibt einen überaus schwcfelichten und stin- gen, vor ewigmitdemZuchthaußoderanderemGefangnuß ckenden Geruch sowohl in der Pr*paracion als bey dem gestrafft : Und damit man dergleichen schädliche Betrü- würcklichen Gebrauch und Application von sich, welcher gerey desto leichter in Erfahrung dringen könne, nicht nur derBrust, dem Kopffund denen Lebens-Geistern, wann die bey denen mit Mineralien verfälschten Weinen ersun- davon zu viel eingezogcn wird, sehr schädlich ist; Dahero dene Probe zu jedermans W'ffenschafft und Gebrauch dieser ist dabey alle Behutfamkeit zu aebrauchen und sonderlich da« Unserer Verordnung aagesügt, sondern auch hinführo in hm zu sehen, daß man nicht in kleinen und beschiossencnZini- Unsern Landen bey Ablaffung und Pflegung derer Weine mern damit viel umgehe, sondern allezeit ein oder mehrere keine andere als zünffttge Bendermeister gebraucht, diese Fenster dabey eröffne und die Luffk durchsireichcn lasse; Es aber nebst ihren Gesellen durch einen befondcrnEyddahin »stauch dieser sehr volatilische Liquor alseinsonderbahres verpflichtet werden sollen, darauff »nit Acht zu haben, daß Gisst nicht allein an einem verschlossenen Orth sorgfaltigst mit denen Weinen durchaus keine Schmiererey vorgcnom» zu verwahren, sondern auch in einem mit Blasen wohl ver« men, sondern selbige so pur und rein, wie sie gewachsen, ge- bundenen guten Glaß vor der aufferlichcn Lufft zu beschützen, lassen werden mögen. Wornach sich als» ein jeder zu ach- damit er desto langer bey seiner Krafft bleiben, mithin die ken und vor Schaden und Bcschimpffung zu hüten hat; ersvrdei lichc Würckung verrichten möge ; Jmmassen der« lind damit sich niemand mit der Unwissenheit zu entschuldi- selbe zu Entdeckung derer Mineralien verschiedene Wochen gen haben rnöge ; So soll diß Gesetz und Verordnung und Monate ianq zwaren gut bleiben kan, gleichwchlen -urch öffentlichen Glockenschlag zu jedermans Nachricht aber doch nicht;» widersprechen ist,daß je frischer der Liquor» verkündigt« auch jährlich von der Cantze! abgelesen und an je augenscheinlicher und leichter auch damit die lithargyri« gewöhnlichen Orthen affigirct, auch von Unserer Regie- sirte oder c» famtlia Saturni, das ist aus Bley gehenden rung, Ober - und Nieder- Beambtenundmanniglich dar- Stücken inficirte Weine auff das richtigste und sicherste ver« über gehalten, und auff deren Contravenkion genaue Obacht rächen und entdecket werden können.

genommen, auch demjenigen, welcher einen Eonkravenien----

ttn ausmachen und anzeigcn wird, mit'Derschweigung sei. nb. InFrancksurt» bey dein Materialist Weichberger, «es Rahmens ein besonderes Rccompens gegeben werden. neben dem güldenen Löwen wohnhafft, ist zu verkauffen: Uhrkundlich Unserer eigenhändigen Unterschriffk und beyge- Frischer Spanischer - und Türckischer Klee - Saamen, nebst druckten Fürstlichen Leeret - Insiegeis. So geschehen der Gebrauchs -Beschreibung, das Pfund» 16 . Kr. Zri- Cass.'l, derls.Ian. »7sr. scher Tannen-Saamen das Pfund- ».fl. FrischerElche»

Wilhelm, L. z. Saamen, so von denen grossen wciffen Esche-Holtz-Bau»

(L. 8) men gesammlet, das Pfund vor r6. Batzen. Dkrberühm-

Der zu Entdeckung derer mit Mineralien verfälschten teOttimanische Pillen mit der Gebrauchs - Beschreibung, Meine dienende WüttendertzischeLiquorprobaroriuswird die versiegelte Büchse vor zc>. Kr. Engellischer Cardus- praparirrt und gebrauchet, wiesokget: Laback, so schön gelinde anff der Zunge, vonwohlriechen-

Man nimmt von Auri - Pigment , je hellscheinend - und dem Geruch und weissrr Asche, das Pfund vor zo.Kr. Des. Hlantzerrder je besser solcher ist, einkoth, sodann ungelösch- gle»chrn>st die beste Sorte Zrantzösische« Lichter, diesowohl ten und unzerfallenen Kalck, je frischer je besser, zweyLoch, dem Ansehen nach, als Menage »m Brennen, denenWax- Kuiverrsiret solches jedes besonders, thutbeydesinemGlaß, Lichter gleichen, das Pfund vor 1 8. Kr., oder der Eenlner giesset darüber frisch Brunnen-Wasser zwantzig Loth, ver« Lo.Rthlr.

bindet das Glaß und lasset alles zusammen zweymahl r 4 .- - --

Stunden in einer vigeüion oder in gelinder Wärmeßehen, r4B. Da die Welk-bekannte Pillen des HerrnAugu, schüttelt aber wahrender Zeit alles öffters untereinander, stini Belloste, gewesenen Rath und ersten Leib - Chirurg» hernach lasset man den Liquorcm durch ein Fließ-Papier bey dem Turinischen Hoff, vonunkerschiedlichenPersonen lausten, so wird derselbe hell und klar wie ein Brunnen- verfälschet und nachgemacht worden sind; so dienet dem- Wasser. Von diesem Liquore lasset man in ein spitz Giaß nach dem Publrco zur Nachricht, daß Herr Michael Anton vollWein, welcher probiret werden soll, 8. biß ro. Tropf-Belloste, MedidnasUodor, in München, als alleimqer sen fallen , rühret solches »nit einem Höltzlein oder Feder- Besitzer solch Vatterlichen Arcam. diese feine Pillen(mit spuhiwoh! unter einander, und hat dabey auff die Veran- Ihro Römisch-Kayserl. MajestatallergnädrgstemPrivlle- derungdet Farbe des Weins wohl Achtung zu geben ; Ge- gio) Herrn Johann llir ich Bärcnsseld in Francksuttznver, stülten, wann hierauff die Farbe in das Eyer gelbe fallet, k chffeu anvertrauet, bey welchem besagte gei echte Bellostcr und der Wem nach und nach wiederum hell wwd, solchesdn Ph-en Schachtet-weitz von zwey Lothzubekom«

gewisses Merckmahl ist, daß derselbe mit Metallischer oder mu w,k eurer yedrvcktm btt»?:yUc|-cn I-^rmaston, ww GÄumßtzrr Mmrie yichr.»«tullenret, sondern brervon guchmmsfürZuAari-