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der eigentlichen Wein - Gehrung angefrischet werden mögen, die Arten der Rhein Weinen-Gehrung von Ort zu Ort, genau von denen Wein-Pflegeren zu be­obachten, und solchen auch, als Leuthen, welche nur ohne Grund-Erkanntnuß, wie sie es von ihren Vor­fahren gesehen, und gelernt, der Gehrung abwarten, immer bessere Vortheile, Gründe und Handgriffe, zur höchst nützlich geseegnet und vortheilhafften Geh­rung des Rhein - Weins mitzutheilen, weilen gewiß die Vortrefflichkeit des Rhein Weins haubtsachlich darinnen bestehet, daß er sich durch seine eigene un­gekünstelte nicht zu heffig - und nicht zu geringe Ge­hrung so vollkommen machet, und darstellet; Und weilen gantz ohne allen Zweiffel noch manche Vortheile zur annoch vollkommenen Gehrung, und Gutmachung des Rhein Weins können, und wer^ werden ausgefunden und ohne gekünstelte Künsten ins Werck gerichtet werden.