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nehmst-bestänbigst-klarest und reinesten Wein Getray- des vor allen anderen Welt - Gegenden geschencket habe.
Und obgleich viele Elsaßische, Franckische, und die wegen ihrem nirrosen Gehalt, also gemäßigt rempe- rirende Moseler Weine rc. an die n’&äbcw und rein «usnearbeitere Krästten der wahren Rbein. Weinen bey weitem nicht hinlangen, und diese, als ihren König billig ehren, so haben sie dannoch theils ihren Ruhm, theilS ihren Verkauft, dem Nahmen der Nachbarschafft, ja theils ihrer Verbesserung denen Rhein-Weinen zu dancken, und man darff wohl sagen,daß wann gewisse, die Francken Weine, nicht grösten theils unter-und mit dem Nahmen der Rhein- Weinen verkauffet würden, solche gar gewiß wenige Käuffere finden könnten, oder doch gewiß nur von Lieb- haderen, und zwar nur solchen, welche wenig die ge- schärffte reine Lieblichkeit der erböheten Rhein-Weinen kennen, würden, gekaufft und getruncken werden.
Man ist zwar nicht im Stand, auch nicht befugt, noch weniger aber gesinnet, dem rechtmäßigen, oder durch bezahlte Lob Reden erlangten Ruhm der aus« ländischen Weinen etwas zu benehmen, sondern man hat hiemit nur einige wenige Gedancken von des edlen Rhein-Weins gar vorzüglichen Reinigkeit, Beständigkeit, und allergesundesten Eigenschafft, zu dem End aufschreiben wollen, damit doch von anderen weit geschickt und geübteren der gerechte Ruhm, und di« aüernützlichste Vorzüge des Rhein Weins mehr gerettet, dabey aber auch Gelehrte-und ErfahrenKennere
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