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daß der Rhein > Wein eigentlich achter Wem seye; weilen er die gehörige Wein * Jährung auch Ley schlechteren JahrS-Gängen dannoch gewiß vollbringet/
Daß ihm auch mit allem Recht annoch ein grosser Vorzug vor allen anderen Weinm gehöre, weilen er alle auch nur ersinnlicheVorkheile zu einem ausnehmenden guten Weinwachs bey- sammen hat,
Wie dann auch die in dem Rhein/- Wein allein Vergesellschaffte Haupt - Wein - Tugenden denselben auffs höchste veredlen, und als den besten unter allen Weinen erheben, ja sie machen ihn zum würdigsten Fürsten-Tranck.
Doch alles dieses würde den Rhein Wein sehr wenig schützen, wann er nicht zugleich gantz ohn schädlich , ja vielmehr zur grösten Gesundheit so wohl überhaupt, als auch in gewissen ausgenommenen Zuständen von jedermann könne genossen werden.
Obschon niemand an des Rhein. Weins hevk- samer und gesunder Würckung, wegen dessen schon bewiesener feinsten Reinigkeit, wie auch auffs genauest eingetheilter Verhaltung und Grund Mischung seiner Bestand-Theilen, auch nur dm geringsten Iweiffel haben sötte,
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