»<©>£& $ Htev ftr Wem - Geist am Geruch, Geschmack, Rein­heit und Gebrauch allzeit vorzüglicher und nützlr,

, r cher seye, als alle andere, t be­eren weswegen nur allein die allgemeine und der gantzcn Welt bekannte gute Eigenschafften des Mein-Weins zu beweisen, oder vielmehr nur syn- * u beschreiben seynd; und-

enen was ein Wein überhaupt seye, weiß schon tmb- jedermann: daß solcher herkomme von jenem aus- gepresten Trauben -Safft, so man Most nennet, welcher hernach durch die gehörige Wein - Jäh- a er rung in würcklichen Wein verwandelt wird, wann )ein- nemblich durch die beständige innere Regung und ver- zioch lang im Faß anhaltende 'Bewegung der Most sich erhitzet, wodurch dessen öhligt-wasseri- y j. ge, säuerliche, tartarische, und sämbtliche Be- stand »Theile flüchtig und erhöhet werden, doch so, daß die feine und wahre Wein-Theile in ge, wiffem Grad der Vermischung vereinigt beysam- men bleiben, da sich indessen die unreinere Theile nach und nach als Hessen absönderen, und end­lich als Satz zu Boden fallen, alsdannn wird sol- einet Tranck von jedermann Wein geheissen, er h lll mag nun gut oder schlecht seyn.

Damit also der Trauben - Most zu achten * u f c '* wahren Wein werde, so kommet das gantze Werck y auf die gehörige Wein - Jährung an: daßsiemmb-

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