chottetien HerrschassteS, mb \t>kb sich mit girten Attestatis legitimireu, sie verstehet die Galanterie-Arbeit und Hanßhaltungs - Ge­schaffte.

Es suchet der Herr Landre aus Hessen- Cassel, etliche Personen mit ihme in seinem sehr commobett Wiener Wagen e^tra Post in der dritten Woch Messe abzureisen, wmre da­mit gedienet, kan sich dey ihme meiden, er stehet neben dem Römer neben Herrn Cster- mann.

Ein junger Mensch von so. Jahren Re- formirtor Religion, welcher schon auf emem Comptoir gewesen, die Spedition und die da- bey vorkommende Teutsch und Französische Correspondentz versehen, auch Rechnen kan, und Messen frequentirt hat, sucht einen Platz, es sey in oder ausser der Stadt, oder auch allenfalls Meßdiensten zu thun, das nähere ist bey Ausgeber dieses zu erfragen.

Ein hiesiger junper Mensch Evangelischer Religion, so Rechnen, Schreiben undFrann- zösisch verstehet, sucht die Handlung zu er­lerne«.

Avemllemems.

Asf dem Römerberg bey Earl Behaghel stadst man alle Sorten fremder Weine als BUicmit, Bourgunder, Champagner, Ea- oary, Mallaga, Mustate, Eapst, Hrrmi« tage, Nrrae, Rumm, Frsntz. Braadeweiu und Perfics, diverstr Qualitäten und Bl eist, wie auch des feinsten Thee-Hayson, Syrop de Capilaire, Milchzucker, Pastel. Farbe in Stäffre», so grossen und kleimn Kistlern, schwacher Krette, feine Brüßler kombre Pi» guet und Taroc-Karten, und der feinste» Gurcken»Stöpsel, besage feines PceiK. Cou­rant. Weniger nicht, hat er bekaunklich diverse sehr renomirte, von deneu berühmt^ fien DsctoriöuS, Apotöecker und Ehirargis, such EdynstschmPracriciS, mit vieler Sorg»

fatt utrd Mütze svm Nutzt« ihres NeLenmeru schen ausgrarbestcke und von vormhmeu Univ-rfitäkea theils unt-rsirchet, theilS auch mir Kaysttlichsn, Königlichen» Chue- und ander» Für^s pkimlsgirte msdiciat» fch« LlcaniS in EoWmßion , deren vor» tkkfljcher'^ckn^ge», au§ einem bey ihn» gratis zu haben keyrnd«L gedruckten Eara» logv mit wehrerem z^ ersehen srynd.

Nachdeme von denen Englischen Stüssek- Glassurea, zum öffteren Probetr um Geld begehret worden, so hat man darüber ange- fraget, und erlauöniß erhalten, per Lvth 8. kr. von jeder Sorre abzugeben, so wohl von Linctur, weicher Pommade, als auch Pulver, welche allsiündlich bey dem Schu­machermeister Landerbach können abgeholet werden, was aber in Stangen ist, kan nicht vertheilet werden.

Le Sieut Burlercaux, Marchand & Fabri« quanc & Paris, tient pour premiere Faire; un tri« belle Affortiment eil Marchandifes des Mode«; du dcrnier goüt, des Coiftum ä I, Savoyardes & au Z£phire, de« plus nouveaux, d&äbillez en Efilcz , Brod& & Garniture« pour les Robes, m£me qualitSs , Mainchettes & autre* , de trls beaux parment pour Ies Robes en Plume 6trangerc, un grand Affor- timeat de fleurs artificielle , il garni les robes Er les Domino daus le dernier goüt; & g§n6» ralement pour Ia D£coration de Tables, il ä fes Ouvrieres avec lui , & tient fa Boutique auRcemera c3t£s de Mr. Moillicr* Marchand Bijoutier de cette ViHe Nro. jj.

Ein schön Assortiment naturelle spanische Röhre, hat Johann Georg Fechnrr mit aus Amstrdam gebracht , welche er um die civille- fte pvdffen verkaufst, ist anzutrcssen an dem Mayn an der Seite des Wassers, in dem 9* Laden von dem Geist -Pförtgen.