Werbung für die MMenter, welche in Irrland stehen, wirb in hiesigem Königreich fortgesetzet, zu dem Ende Officiers aus Irrland hier ange- langet, um diese Werbung zu.besorgen. Man hat dieser Tagen wieder verschiedene Französische Priesen nach Pleymoulh geschicktt, wo sich wirk­lich mehr als achtzig dergleichen hinweggenomme­ne Französische Schiffe befinden. So hat auch die­se Chalouppele Cygne oder der Schwan gelwnnt, drey Französische Schiffe aufgebracht, deren La­dung 80. tausend Pfund Sterlings geschätzet werde. Heute ist die Zeitung von der Bttiou zwischen unfern und den Französischen Trouppen, wovon man schon verschiedene Umstande mitge- getheilet, durch die Hof- Zeitung bestätiget wor- den., und man erwartet in kurzen eine ausführli­che Relation von dieser Aktion. Inzwischen wird gemeldet, daß den 8 ten Octobr. des Abends, sehr fM, wiederum ein Scharmützel zwischen unsem und den Französische» Trouppen vorgefallen. Die Engelander waren 2. hundert Mann, der Feind aber 3. bis 4. hundert Mann Canadier stark gewesen. Es wird aber nicht dabey gemel- det, wer den Vortheil bey diesem Scharmützel davon getragen, auOr, daß der.Capitain Mac» Ginnes dabey von neuem verwundet worden, desgleichen habe der FahndrichFalsan eine Wun­de in die Schulter bekommen. Nach dieser Aktion hätten rmsere Trouppen drey Tage und drey Nächte im Gewehr'gestanden, unt> sich hierauf unter die Zelten gelagert, und erwarten nochma- kn dem Franzosen.

Ein anders ans London, den z^Nov.

Nun hat man auch einen Brief erhalten, den der Herr Wentworth, Gouverneur der Provinz von Neu-Hampshire, au den Ritter Thomas Ro­binson, Staats-Secretarium, abgeschickt Die- serBrief jst den 19. Sept. geschrieben, und ent­halt eine Relation, von dem Treffen zwischen dem Herrn Johnson und dem Herrn von Dieskau. Da wir mm hiervon bereits viele Umstände mit- getheilet, so folget hier diejenige, welche man noch nicht gemeldet. Es hat der Herr Obrist Johnson in einen M Herrn Wentworth geschickten Brief berichtet: Er habe durch einige auf Kund­schaft airsgeschickte Indianer vernommen, sie hät­ten nicht weit vom Salz-Busen 3. breite Wege entdecket- auf welchen ein starkes Csrpo feindli­cher Trouppen angerückt käme, um uns m unsem Lager zu Carrinh-Place anzugreifen, wo sich nur Lso.Mann von Neu-Hamphshire und s. Com­pagnien vom Regiment Neu-Iork befanden. Es

habe daher der Herr Johnson sogleich durch eine vertraute Person an denQbrist Blanthard einen Befehl abgeschickt, welcher diese Trouppen com- mandirte, sogleich diesen Posten zu verlassen, und diejenige Werker zu ruiniren, die er zu sei­ner Vertheidigung gemacht habe. Hierauf er- theilte der HerrIohnson ^.Indianern und r. Sol­daten den Befehl, die anrückenden Feinde noch- malen zu recognosciren , diese 4. Personen kamen auch um Mitternacht zum Herrn General John­son zurück- mit dem Bericht: Sie hätten den Feind ungefehr 4. Meilen von Carainh-Place ent­deckt, und ein starkes Feuer aus den Musqueten gehöret. Den folgenden Tag habe dahero der Herr Johnson einen Kriegs-Rath gehalten, mrd darinnen vorgeschlageu, mit 1000. Mann den Feind in seinem Marsch zu beunruhigen, weil er sein Lager verlassen, und ein anderes zu beziehen im Begriff wäre. Nachdem dieser Vorschlag gut geheissen worden, habe der Herr Johnson noch 200. Indianer zum Detaschement, mtter Com- mando des Obrist Williams, stoffen lassen. Die­ses Corpo träte also Morgens um 8. und 9. Uhr den Marsch an, und herauf habe man ungefehr anderthalb Stunde nachdem Aufbruch diesesDe- taschements in dem Lager des Herrn Johnsons stark feuern gehöret , woraus mau abnehmen kou« U1 daß es zu einem Scharmützel gekommen. Es habe daher der Herr Johnson seine Trouppen .in die Waffen kommen lassen. Es käme auch das Feuer denselben immer näher, und Herr Johnson muthmasete, es möchte fein ausgeschicktes Deta- fchement,unter dem Obrist Williamen Unordnung gekommen sey», daher habe er demselben zao. Mann, unter dem Obrist-Lieutenant Eole, zu Hülfe geschickt, um die Engelander in ihrer M. tirade zu decken. Gegen 10. ui>r habe mau er­fahren, daß das ausgeschickte Detafchement, we­gen Ueberlegenheit des Feindes, nach dero demfel- den gegebenen Befehl sich zurück zöge. Es habe alsdann der General Johnson seine Trouppen in dem Retranchement in Schlacht-Ordnung gestelleh ulw zur Bedeckung derselben, nicht nur Batterie­sondern auch Feld-Stücke vor die Fronte stellen lassen. Nichtweniger habe et' sich einiger aufdem linken Flügel befindlichen Hügel bemächtiget, die man gleichfalls mit Canonen bepflantzet. Gegen n. Uhr sähe inan den Feind auf das Centrum der Englischen Armee in guterOrdnung anmarschiren, allein als der Feind noch 200. Schritt vom Engli­schen Retranchement entfernet war, machte erHalt. Kurz hernach fiengen desFemds regulirteTrouppen