4f*
wachsenen 5. bis ^.eine nachrderandern, bey Coliquen und Wassersucht. In ändern Krank, heiren sind deren 2. z. oder auch nur eine einige genug. Bey Kindern können sie nach Proportion, in einem Löffel voll Suppe zer- rieben , gegeben werden- Dieses ist nun das ganze grose Geheim- mß. O wogten wir doch rinmahl klug werden, und uns der Einfalt und Mäßigkeit bis fietßigen, so würden wir die beste Medicm umsonst, und nicht nöthig haben nach hohen Dingen zu trachten, die uns ostmahlrn so sehr gefährlich werden.!
Frcyberg.
Der Herr LeKor Biedermann hat in diesem Jahre zwo gelehrte Einladungs- Schriften, de Cbara&eribus corpori iinpreffi», zur
Erläuterung der Stelle z. N. Mos. XX. 28. drucken lassen. Ls wird behauptet, daß die Heyden von der den Juden andesohlenen Beschneidung Gelegenheit grnommen hatten, sich gewisse Mahlzeichen am Lerbe dem Gort zu Ehren zu machen, dem sie sich besonders widmeten; z. E. Blitz-Strahlen, Spieffe, Heime, den Dreyzack und dergl. nachdem einer sich dem Jupiter, oder Mars, oder Nepmn, oder einem andern Gott weitzete. Die Assyrier, Thracier, Gelonier, Aga- lhyrscn und Britannrn hielten viel darauf. Weil Gott diesenMeurl voraus sähe, ver, both er ihn beluden. Dennoch scheinet Jojakim, nachMCHron. xxxvi. 8. dergleichen Mchlzeichrn an seinem Leide gehabt m haben. Die Beschaffenheit der Madlzei' , «)en wird aus dem Talmud a^esührtt. iMan brauchte Messer dazss, unv die gemachte Wunde ward mir Dinte beschmieret. \ . Doch brauchte pan auch Madeln dazu Vor HH > <kEn Grbrauch^Wurdrn diese JnflMrrnte ' " r glühend gemacht-' Einige trugen diese Mahl- zeichcn an der Stirne, andere an den Ohren, andere an den Händen. Es ward mchtim-
-8M
mer der Rahme einer Gottheit, sondern der, für auch wohddie Zahl desselben, oder auch ein anders hierogiyphijtyes Zeichen ausge- druckl, woraus Offendahr. xiil. i%. deutlich wird. Daß auch die Nordischen Völker diesen Gebrauch gehabt , beweisen die angeführten Zeugnisse. Nicht nur die Abergläubigen, sondern auch Soldaten, Knechte, Leute, so zum Bergwerksbau verurtheili waren , die Waffenschmiede und Aufseher über das Wasser trugen an ihren Leibern Mahlzächen. Einige derselben waren rühmlich, andere schimpflich. Zu der letzten Art ist er geneigt, das Zeichen zu zahlen, so Gott dem Cain gemacht. Auf diese Art ziehet Paulus, i. Tim. IV. 2. Das Brandmarken vorder Stirn ward bey den meisten Völkern für schändlich gehalten. So wurden Kirchen- Rauber, im Kriege Überwundene, in Rom ungerechte Ankläger, sonderlich aber Knechte, die was verbrochen hatten, oder weggelauf- fen waren, bestraffet. Dergleichen Brand, marke suchten die Knechte mit aller Sorgfalt entweder unkenntlich zu machen, oder doch zu verdecken. Sie kümmeren sich daher die Haare insGesicht. Zuweilen legten fteSplenia darauf, das ist, mit Salden beschmim Lapp, lein, als hätten sie eine Wunde, oder les Mouche». Tyrannen haben jedoch auch unschuldige mit Brandmarken beschimpfet. Sonderlich wiederfuhr dieses Unrecht den ^alren Christen.
Ein anders von Leipzig.
Se. Kön.Ma). in Preuffen haben allergna-
digst geruhet, die Profeflionem Juris Publici ß? Feudalis Ordinariain aufdero Universität Halle, unftrm gelehrten und fleißigen Hn. v. Joh. Chrrst. Wrlh. Steck, welcher sich aufunsrree hohen Schule seit einigen Jahren, durch seine Vorlesungen sowohl, als durch verschiedene gelehrte Abhandlungen, vorzüglich hrrvorge- than hat, aufzutragm; welche er nun ehestens anzutreuen gesonnen ist.
Dick S-Ichm Zii'ung wird all- Wochin rw-xmahl d-v d-r B-rl-girin Xnna;marit> (Scmaua E-«"v>redl>ch!- Georgm, m dirDms<igaß, nidra d-m Maulb-irhvff, im Sckul- risHin,,auft, a«rgkgibm. ^ '