OekUeöet'gans Mer die Weser zu erleichtern, wel. chen die Bagage und die Caissons noch nicht voll­führet hatten.

Den r^len blieb bis 8 . Uhr des Morgens alles ruhig, da mauerst die feindliche Colonnen rechts und links von Oldendorf entdeckte. Sie mach­ten allda Halt-dis um ro.'Uhr, da sie.auf ein Signa! von L.Canorren-Schüffelr sichm Marsch setzten und einen Angriff vsrzuhaben schienen. Da man die Gebürge vonBrinkhausen und O- wenhauscn blos zu Erleichterung des Uebergangs über die Weser besetzt hatte, befahl der Herr Marschall, der sich gleich früh wieder zu den -Vorposten Degeden, den Abmarsch. Er ward mit aller Ordnung vollzogen und die Ti'ouppen giengen auf den beeden Brücken bey Höxter über die ÄZ'eser. Die Feinde -folgten bis ausdie An- chöhen , so gedachte Stadt Pomimren, und ca- nonirten uns von z.uhr bis bu chte Nacht so leb. Haft als Vergeblich, bloß des HerrnDün Beaure- \pa'm, Capiram von duRoi, und io. oder n. ' 2 J?«mmn verschiednen Regimentern wurden ge- .tödtet oder bleßirt. Der ilebergang ward nicht -dadurch aufgehalrm, und um 6 . Mr war alles drüben. Die übrige Zeit ward Mit Austheilung Des zu Höxter gebackenen Brodtes -zugebracht. Die Freyw Mge vsn St.VirLm' und die ftintzliche Jäger feuerten auf einander ohne weitere Fol­gen. Der linke Flügel-derArmec stieß an das Schloß Kürstenberg, der rechte an Luftringen. DieReftrse des Herrn Grafen von der Lausitz ward mit r-Bngaden Infanterie und einervm Kavallerie unter dem Duc de Lava! verstärkt und -besetzte Holz Minden, Vor-Graf von'Espies aber führte mit r. Infanterie- und -r. Cavallerle-Bri- -gadevie Bagage und Caissons nach Uslar. Mach Anssage der Deserteurs vlreb der Prinz Ferdi- nand zu Oldendorf, und Mylord Grauby zu O- werchausem Spork cn und Wlttgenau marschir- ten Die Weser hinab, und -der Erb-Prinz zöge sich gegen Blanckenau naher an diesen Kuß.

Der Herr Graf von Stammlle berichtete dem Herrn Marschall, daß der Erb-Prinz den i zten die Freywillige von Flandern zu Ossendorf mit üb-wiegener Macht .angegr.sien, -und daß sich der Herr vo-n Jamsurt-, dersiecommandirt, nach tapferem Widerstand, unter Bedeckung zweyer Schwadronen von Nicolai, -dis zu ihm geflossen, und dis er sehr lodet, ruhig zurückge­zogen. Da die Gemeinschaft mitGöttingenab. geschnitten, hat man noch keine Umstände von dem, was ye» atzten und *5^ zwischen denen-

Herren -von kuckuer und Belsunce paßirt, nur weiss man, daß letzterer nach braver Gegenwehr genvlhiget worden, nach.Göttingen zu weichen, - und den a/ten wreder nach Dassel vorgerückt.'

.Landen, den Li. August.

Wir erwarten mm täglich unsere künftige Kö­nigin. ---Mer ist auch zu ihremEmpfang bereitet. Die Vermahlung wird -jedoch, dem Vernehme» nach, einige Tage nach der Ankunft nnrm der St Re volljogenwerden. Da das Friedens-Ge- -schäftegänzlich anfgeschoben zu seyn scheinet, so .werden dieKriegs-ZurüstunLen desto eiftigevftrt- gesetzet. Dem König in Neuffen wird nächstens wieder eine ansehnliche -Geld -.Summe auf Ab- Maß-Venhm bewiSigten Gelder Übermacht wer­den, und man versichert, daß eine Flotte unter dem Admiral Hawke nach her Ost « See gehen -werde. Das Matrosen-.PrLsierr.mrd die Wer­bungen zu Land -werden mit dem gröffestenErfer ^fortgesetzt. Me auf dem Wallfisch-Fang gewe­sene Md alle grosse Kohlen-Schiffe werden zum Dienst des Königs ausgerüstet. Der Herr von Bussy hat zwar noch von Zeit m Zeit Unterre- eedungen mit denen Minfsters, es ist aöerkei» Änschein., daß -vor geend'gtsr Canwagne, die -sich spat gemtg verziehen dürfte, an-den Frieden tzu denken. Der Herr Robinson ist >Lum Lega« srions-Sscretarko nach Augspurg ernenmwm'den. DerEhesdEftadre Brett, der die Französische- Cüsten von Calais bisDünkirchen untersucht, ist den rasten in den Dünen zürückgekommen und hat der Admiralität seinen Bericht eingeschickt. Diese.hat auch die Nachricht erhalten, daß am i s.Wlii der Donrm'nde won 74. Cansnen und die Thetis ven? L. DiebeebeFranzösischeSchffe Wen Achilles von 64. und dieBouffonnevon;». Eanonen mach einem scharfen Gefecht weggenom­men und nach Gibraltar gebracht. Sie waren beedesehr reich beladen. Der Admiral Keppel Hat unterm 2-8sten vorigen Monatseinoerichtek, daß der Chef D'Escadre Stanhope, Der eine Di­vision Kriegs-Gchiffe zu Bedeckung derjenigen Bombardier-Gallioten undJngenieurs comman» dtret, so dieBevestigungen 0 er.Insul Aix.fprm. gen und Demoliren sollen, am Liften von 6 , Französischen Pramemmd einer Menge kleinerer Schisse angegriffen worden, Die sichzwischen der Jnsul StM Md dem Fort Fouras gesetzt, und von s. Uhr Des Morgens dis Nachmittags um r. aus iL. Mörsern und mehr als 70. schweren kanonen aufunsere Schiffe, doch ohne allen Er­folg gefeuert, indem diese sich so gestellet, daß