de, indem die Vermuthung einiger, daß der VorsprschedesGenerslenvorrMrkzubewervkK jüngstgebohrne Prinz Sr. Großbritannifchen suchen. Man wird auch zu gleicher Zeit auf Majestätzu dem dassgen Bischöfe bestimmet sey, Mittel bedachtseyn um die zwischen der Repu, manchem Zweifel unterworfen ist. blic unddemChurpfäkzischen Hof obschwebende

- Hamburg , vom 12. Sept. und noch immer in die lange ziehende Sache

Den 9ten dieses sind Jhro Hoch « Fürstliche endlich einmal in Richtigkeit zu bringen. Bcy> Durch!., die regierende Fr. Herzogin von Me- den ersten Bataillon vonWaldeckistan statt des Ulenburg, mit ihlen; ganzen Hof-Staat nach abgegangenen commandirenden Odristm MW Schwerin abgereiset. In der vorr estrigenNacht Schoystädt derTitularObristebey dem zweyten ward der Leichnam des Höchstseel. Hrn. Her- Prinz Carl Ludwig von Anhalt Schaumburg zogs, Georg Ludwig v. Hollsteiu, in der von als commandirender Obrister aufgestellt worden»

Sr. Durchl. erkauften Gruft in der grossen St. MichaelisKirche in der Stille beygesctzt. Des Königs von Preussen Majest. haben durch eine unvermuthet an hitsige Stadt gemachte For­derung verursacht, daß vier Deputiere von dem hiesigen Rach nach Berlin adgesendet worden.

Aus dem Haag- vom i; Sept.

Unter denen verschiedenen Gegenständen,wor­über sich die Herren GeneraUSraakenvon Hol­land und Weftfriesland bey ihrer bevorstehenden Versammlung berathschlagen werden, ist der Bericht, welchen die in Engeland gewesene HHn. Depukirte der Ostindischen Handlnngsgefell. fchaft, um allda die mir der Englis Compagnie habende Zwistigkeiten beyzulegen, einer der vor­nehmsten. Man wird diese Sachemtt aller der Aufmercksamkeit und Vorsicht erwägen, die sie ihrer Natur nach, und um alles daraus für die Handlung der Republic. entspringen könnende und zu befürchtende Nachtheil abzuweuden, ver­dient. Wasdjegrvste Schwierigkeit zu Beyle- gung dieser Sache verursacht ist baß die Repu- blic nach Inhalt des Tractats von i674. die Einschränkung der Handlung mit denen Feinden Verein, oder andern Macht in Kriegszertenbloß mrfdie unmittelbaren Keregsmunttion,und nicht weiter einräumen will, dahingegen Englischer Seits solche aufalles und jedes was dem Feind zum Vortherl, oder einiger Bequemlichkeit ge­reichen kan ausgedehnt zu haben verlangt, und insonderheit auch, alles und jedes Schiffs bauholtz darunter begriffen haben will. Man sagt bereits, man werde dieser Sache und auch der verschiedenen währenden vorigen Kriegs weggenommenen Holländischen Schiffe wegen nochmahlen, nachdrückliche Voistellungen bey dem Englischen Hofanwende«, um zu erhalte», daß diesen uud dereneingezogenen Maaren, doch endlich Gerechtigkeit wiederfahrcn möge Man glaubt sogar, mau werde sich hjermueu um die

Leipzig, vom 10 Sept.

Den mosten dieses Monats werden wir dasr grose Vergnügen haben, Se. Majestät unfern Allergnädigste« König allhier zu sehen. Höchst- dieselbe werden eine Reift nach Weissenfelsthun, uud gegen Michaelis wieder allhier eintceffen.

Warschau, vom 31. Aug.

Die hier anwesende Magnaten , deren An­zahl noch täglich grösser wird, halten dfftere Beratschlagungen, wegen Abwendung tcr ins nerlichen Unruhen, wozu sie für eines der be­sten Mittel erachten, die Sachen dahin einzu- richten , daß die bevorstehenden Deputations- Landtage in Ruhe gehalten werden, und das' küntige Pskerkauerlrihunal, ohne Möhrung reassumiret werden könne.

Regenfpurg, vom n. Sept.

Von Reichstagsangelegenheiten ist dermal» len gar nichts zu berichten. Der Hochfürstk. Hessencasselische Hr. Gesandte, der sich bisher in der Pfalz mit Jagen divertirte, hat sich ensch Ferrieden begeben, woselbst ebenfals ein Jagd angestellet wird. Der Hochsürstl. Baa- den-Durlachrsche Gesandte, Hr.vou Schwar­zenau, ist heute auch dahin abgegangen. Dem Vernehmen nach wird nächstens mit einigen fremden Ministers eine Veränderung vvrgehen.

Frankfurt, vom 18. Sept'

Von Wetzlar wird berichtet, daß des nun­mehrigen Hn. Cammerrichters Franz des Heil. Röm. Reichs Grafen v. Speur, Pflaum und Valor Erc., nach niedergelegter Präsidenten. Stelle, am 5ten dieses daselbst wirklich feyer- lich aufgeschworen - und vorgestellet worden, auch sogleich ihren ersten Actum mit Jnsialli- tung, des vom Fränkischen Crays präsentie­ren neuen Herrn Affessoris, Frey - Herrn von Künsberg, deutschen Ordens - Ritter erercirt. Von Wie« ist auch nunmehro die zuverlaßige -estäuigw Nachricht eingegangen, YaKIhryR-