vm da? Abgängige und Erforderliche ihnen in ' hwsigen Landen anschaffen, und kn gehörigen Stand bringen zu lassen; zu welchem Ende diese 9 Bataillons unter Kommando des Herrn General Lieutenants, Baron von Röder, sich heu. te in Marsch setzen, den rosten in der Gegend Möckrm'rhl eintreffen, und den rfsten die Grenadier «Bataillons in hiesige Garnison eiurü- <ken, die übrige Bataillons aber, die andere für sie bestimmte Quartiere, beziehen werden- Meerholtz, den is.Dec.
VerstoffenenSonntag den roten dieses, ist Vormittags um r o. uhr, der zweyte Herr Sohn des hiesigen Hochgrafi. Hauses, Herr Graf Wilhelm Christian, an einer auszehrenden Krankheit in dem HTrrn sanft und selig ent« schlafen, welches die Hochgrafi. Eitern und das gesamte Haus, auch wegen des in laufendem Jahr allfchon erlittenen nemlichenVerlustes an Hochdero jüngsten Hrn.Sohn, GrafLudw. Carl, welche in der Bataille dey Sangershausen, nächst Cassel, geblieben, in die äußerste Betrubniß ge- fetzet. Es war obgedachter Herr GrafWilhelm Chcistlan, den i.Merz 171%, gebohren, hat also in derBlüthe der Jugend, nemlichindem Listen Jahr, sein Ledens.Ziel geendrget.
AVERTISSEMENTS.
Bey dem Buchhändler Raspe ist zu haben: Des Herrn Abt Lambert gelehrte Geschichte der Regierung Ludwig des i4te», Leipz. und Coppen- hagen, gr. 8--o» 17$% st.1. 15.tr. Geschichte derRoswithe, eines Stifts«Fräuleins von Gandersheim, »va. i7s8. rL.kr. He!ck(J.CH.) GOtt in seinen Wecken, gr. ivo> Dresd. 17s». «. kr. Des Herrn Heinrich St. John, LordVi« eomte Bolmgbrocke Briefe über die Erlernung«. Gebrauch der Geschichte, gr. &vo, geipi. 1758* st. r. 3°. fr.
In Frankfurt am Mayn, bey dem Materialist Weichderger, in verFahr Gasse neben dem goldenen Löwen wohnhaft, ist zu verkaufen: Fri» scher Fichten oder sage weisser Tannen-Saamen, jo von denen grossen weiffen Tannen-BäuMen ge- sammletchas Pfunda2.fl. FrischerHanduchen- Saamen, so von denen grossen Handuchen Hölz-
Damnen ist, das Pfund? i. ff. 4. kr. Frischer EscheN'Saameu, so ebenfalls grosse Holz-Baume giebt, das Pf.s fl 1, 4. kr. Frischer Spanischer Klee«Saamen, das Pf. a iz. kr. Frischer Türkischer Klee»Saamen, nebst der Gebrauchs-Be- schreibung, das Pf. a iy.fr. Frischer Tannen- Saamen, das Pf. »48. kr. Jngleichen auch die sosehr berühmte Ottomannische Pilluken, nebst decGebrauchs,Beschreibung,die versigelteBüchse a.30. kr. EnglifcherCardus'Tabae, so schön ge- lind aufder^rmge, weisse Asche undwohlriechen« den Geruchs ist, das Pfund - 30. kr.
Iur grossen Generalitats-Lotterie ztenClasso, welche den r s. Jan. schon wieder angehet, sind wieder wenige Loose zu bekommen beyHrn.Chri- stianFriedel, Handelsmann in derFahr-G«sse, und Hrn.Johannes Westphal, am kleinen Korn- markt; mchtweniger auch zur Chur-Cöllnischen oder Bonner rten Lotterie, welche den 4. Jan. i 7 s-.schonangehet, »fl. 4. oder für alle Classe» fl. ry. unter 40000. Treffer sind, auch folgende grosse CapitalGewinnste, alßsi.iocsov. sosoo.
4000s. JQOOO. 000, zzoco. 1 a 2000ov lyooo. 2 a 12000. 2 a 10000, 4 a 6000. ya 5000, 4000.733000. 10 ä2000. igäiyoo. 56siooa
nebst einer weit grössern Menge ansehnlicher Mittel-Preise. Die Zweybrücker 2te Lotterie gehet de» lo.Febr. an, diese hat ^r.Capital- Treffee von looo. bis 150000. Livres, überhaupt aber 57000. und also mehr Treffer als Fehler, die Einlage aderist fl. 8. 15.fr. zurersten,oder st. 14. 45. kr. zu allen Gassen. Die Baaden- Baadische Lotterie, so bisher in allen Zeitun- gen bekannt gemacht worden, avanciret allbe- reits wegen deren besonders schönenEinrichtung sehr stark, weil injeoerClasse alle Loose viel oder wenig treffen, unter welchen auch z6z. grosse Haupt-Gewinnste von fl. iooo. bis ,20000. befindlich sind. Zur neuen Utrechter und Raven- steiner erstenClasse, fo beyde auf einen Tag, de» 12.Febr.17s-. augchen, stehen Loose-Z5.und 14. Batzen zu Diensten, besonders aber auch zn der schönen Frankfurter r7sten Armen-Lotterie, Loose a 40. kr. bey obgedachtem Handelsmau» ChristianFriedel undJohannesWestphal,- bey Den auch alle Plans gratis zu haben sind.
Dieser Journal ist wöchentlich viermal bey denen Derlinkschm Erben und aufallen Post-Aernterp,
Msurask, DiMfisgr, FrevtasZ «»vSsMaLrtuhahm»VirdghkrhW HmSkklttrtmrgeMerL
Anno 17^8.
; m $, drN iZ Oecemdr. N0.2OL
it RöW. Küyf. Rajeft. Allergna-igstem kriviiegio
RNAL.
In Frankfurt am Mayn.
Madrit, den rr. Nos. ■ # , -
-MW^Je ohnvermuthete Abholung der kn hke- " / siger Haupt-Stadt desiuölichgewesenen Aerzke des Königs, nach Viüa-Vicio- sa, um em Emsilium MedicuK?Nik oen daselbst gegenwärtigen, über die Umstände SrMaje« stät zu hakten, hat alle treue Unkerthanen von Höchst-Beroselbe» sehr beunruhiget. Doch geben die jüngsten Nachrichten von dannen, daß die Krankheit des Königs nur in grosser Mattigkeit bestehe, welche von seiner gar grossen Melancholie herkühret, uirvebendarum fchmei, chelt man sich Mit der baldigen Herstellung. Unterdessen ist der Jnfant Don Louis, auS St.Jldefonfe nach Villa-Vicivsa zurückgegan- gen, um dem König Gesellschaft zu leisten.
London, den 8. Der.
In dem Unter-'Hause ist voHestern der ein- müthige Schluß gefaßt worden, den Admiral Boscawe» und Osborne und dem General Am« Herst für die dem Staat geleistete Dienste eine Danksagung abzustatteu. Blsdenn wurde die Land-Macht von Groß-Britannierr, mit Jnbe- gri-ff der Englischen Trouppen in Teutschland «nd des Corps unter dem General Hopson auf 52500. Mann gesetzt, und zu deren Unterhalt r. Million 250000. Pf.Sterlings, ferner 52000. Pfund zur Bezahlung der Offieiers vom Gene- ral-Staab, 742.5;'. Pfund für die Unterhaltung der regulirten Trouppen zu Gibraltar und in den Plantatiouen von Amerika, und 7087?. Pfund zum Unterhalt für 4. Regimenter und 1. Bataillon auf dem Etablissement von Irland, welcheinNord-AmerieaundAftica Dienste thun, verwilljget. Es sind neuerllch 5v.Lranspsrr. Schiffern Dienst mmmm «Men, derge
stalt, daß die Regierung würklich über roo.der- selben bey der Hand hat. Die Eftadrcn der Herren Keppel und Hughes, sollen ohngesaumt verstärkt werden. Die Handels-Leute dieser Stadt und die Interessenten bey den Affuran« ces der Kauf-jSchiffe, haben sich den 29. Nov. berakhschlaget, wie man die Streif- und Rau- bereyen gegen unsere sowol, als neutraler Volker Kauf-Schiffe entdecken und sie nach Maas- gäbe der Gesetze zur Strafe bringen könne. Es sind Präsente darauf gesetzt worden, wer etwas der Art anzeigen wird, soll selbige über diejenigen, welche die Admiralität ausgeboten, erhalten. Es heißt, der Herzog von Eumber- land^ soü ehestens die Stelle eines Generalißimi der Königlichen Armeen wieder antreten, und der Lord Ligonnier, der selbige Stelle niederlegen würde, zum Großmeiste-r der At'riüerie und Gouverneur von Portsmouth, ernannt werden. Es ist eine völlige Eintracht unter unsern Staats- Ministern, und zwar so, daß man nicht leicht eine Veränderung unter denselben besorget.
Aus dem Haag, den'8.Dec.
Das von den Staaten von Geldern an die von Holland abgelassene Schreiben, inWachen der Land und See«Macht fab dato Nimwegen dsnzz. Ott. -758., ist nunmehr öffentlich bekannt worden und also verfasset. Da wir uns durch Ewr. Edelmögende gezwungen sehen, uns deutlich zu erklären und zugleich der ganzen Welt zuzeigen, daß es nicht an uns liege, wenn sich die Republik schlechterdings fowol zu Wasser als zu Land ausser Vertheidigungs- Stand befindet, und Ewn- Edelmögenden zuGemüth führen müs« sen, daß es nun über 3. volle Jahre find, daß ßch die Republik durch die zwischen Frankreich