sen , eine aegcbene Relation haben, nach Be» lieben zu entdecken, wie man eine jede krum­me Linie quaUrircn und wo sie sich nicht genau quadriren läßt, dennoch per approxirn-rionem Verhältnisse in Zahlen bestimmen kan,die in der praxi eia gmrgen thun, wo man zugleich von Allem dem die gehörige aoalyün findet, was er

IN jeruem kraÄani de quadraturis ofjnedcmon-

flration publiciret, und endlich wie man alles dieses auch bey reLkiücirung der krummen 8i* tuen zu bcwerekstelligeu hat. In dem Com- mentario rrifft man nicht allein vieles an, Vas zn einer bessern Einsicht in die anayfia infini torum gehöret, sondern auch besonkeee Vor- rheile im Galculo die man anderswo verge. bens suchet- Es wäre zu wünschen , daß die­ses schöne und sehr nützliche Merck in der 8a. teuttsche Sprache heraus käme und ausserhalb Engelland uachgedruckt würde, damit auch die Ausländer solches bequemer haben und nütz­lich gebrauchen könten.

Anspach.

Bey Lübersen die Eiuladungs-Schrifft des Herrn Nath Christens zu der seyerlichen Rede, die er bey dem Antritte si iner Profes­sion bey dem Gymnafio gehalten, . unter fol­gendem Titel gedrucket worden: v« Uoxusr«

fiiüdiorum , cum praefeatibus litterarum incre- mentisconjun&o , commcntatio, quo oratio- ni novi muneris aufpicali, audientiam pet.it, fimul praelc&iones in illuftti gymnafio Caroli- no , ab fc iaftituendas nuntiat , Thtophilus ?ttu lus Cbrifi , Ser. Princ. & March, Brandeob. Onoldini a Confiliis & bibliotheea, atque ill, Gymnafn Carolini Prof. fol. bogen. Da es die Erfahrung giebet, daß der Eifer zu lehren und zu lernen , immer mehr erkalte, und die Zahl der Grundgelehrten und Beförderer der Wiffenschaffken täglich geringer werde, mit einem Worte, daß die Gelehrsamkeit in den Zustand einer Mattigkeit verfalle, so ist es nützlich die Ursachen dieser schädlichen Der. ündernng zn untersuchen. Grossen Theilesisi

9i

das Vokurtheil daran schuld, daß da man heutiges Tages so viele Mittel hat , znr Ge­lehrsamkeit zu gelangen, man sich eS gar zu leicht vorftellet, ein Gelehrter zu werden; deßwegen weniger Zeit und Fleiß anmendet, als man sollte, und sich de, kürtzesien Wege bedienet,« welche selten zur rechten Gründ­lichkeit fuhren- In der Griechischen und La­teinischen Sprache suchen wenige, es hoch zu bringen. Darüber verachten sie die altenScri- beuten, lesen nur die neuen, und unter die­sen selten die besten. Die grosse Menge. cher hat eine Verschwendung in denselben ein- geführet, und zu allerlei) falschen Urtheilen von ihrem We the Ursache gegeben/ die man mit einer glanzenden Kenntnis'des äußerlichen von den Büchern verbindet. Die unersatr« liehe Begierde zu schreiben, und dadurch be­rühmt zu werden, thut nicht weniger grossen Schaden- Die vielen Academien, haben das Heer der Halbgelehrten auch vermehret. Hier« kommt auch nach einiger Urtheile dieses, daß mau sich aus die Philosophie, und zwar auf die theoretische, mit Hindansetzung der practifchen, zu sehr leget. Hierauf kommt der Herr Rath auf das billige Lob, der Ver­fassung des AltPachischeN Gymnafir, meidet, daß er von. emmcn Vorzügen der Gymnafio- rum vor den Academien reden , und was er für Lectiones halten wolle.

Leipzig.

Von dieser berühmten Universität haben wir. noch verschiedene Nachrichten, um das vorher communicirte zu ergantze», mitzuthei- len, welche dem Leser nicht anders dann an­genehm sey» werden-

Den i+- May difp. Herr v. Abraham

Büsilnev/ de fideieommiffo »uturelifto. Die Stelle eines Respondenten vertrattHerr Adam Gortlieb Schön von Görlitz.

Lod. die Herr M. Georg Friedrich Baer- mmn aus Leipzig de veäibur Gmyjllneir Die

Stelle