«elernet zu habenbekennet/unb deß teuren Kempifü, vergissetder Author ebenfalls/
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H.Geistes(die des Lucifers BotevoMvackerey halt) weit höher geschätzer haben/ als allen deßHn. Pfarrers Babylonischen Hurenschmuck und Kraym : Ich kan daheronicht begreiffen/warum der Author der Luciftrischen fteude/ diese Männer samptlich mitstinem BindschlüW nicht mit noch vielen andern thätigen Christen und wahren GotteSgelahrten/zu seinen übrigen Kätzern in die Hölle verbannet habe? es wäre dann fache/daß er auß einer absonderlichen ideologischen Staats- ^lugberv/mit denenfelben noch eine zeitlangzu rück hatten/ oder die meiste nicht einmayl auch nur dem Nahmen nach kenncte; oderauch vielleicht solche jamptlich/ alte und neue/bekandte und unbekandte/unter dem nahmen der Övackere Quiet- un d Pietisten verstanden haben wolle.
Sonsten xeoKirwret sich der Aurbor des Lucifers Triumps-fteude/ bey denen 0nbc»äoxr8 auch sehr verpfuilich/ damit/das er dem vernocttto unter allerhand anderen Teuffelifthen/ und 5curülenbenennungen (durch welche der Guguck doch nur seinen eigenen nahmen ausruffet)zum äesiied- unfers allerliebsten Heilandes Christi/denschönmundtrostvollcn nahmen Chriftianifo verflucht verzerret/ daß ich mich die unverantworrlichc Schandlasterung seiner Gotteslästerlichen Feder nachzuschreiben von hertzen entsetze und scheue: Er hat aber damit klar an den Tag geleget daß er ein rechtes Carcinoma. Orthodoxomm,«ui> nicht wttth seye deren Zunfftgenoß zu styn/ unter welchen mir ehrliche Leute bekandtftyn / die ab dergleichen Gottlosen Buben Bossen ein sonderbahres mißfallen bezeugen.
Dieüberige »sanier der Luciserischm Lasterschrifft corresi^o-idiret mit ihrem confusen Aurbore gantzwohl; dann er führet den Luciser ein/ alß ob er große fteude ab des Democriti schrifften bezeuge/ und kandoch dabeyjhinund widernicht verbergen/das sich der Luciserzugleich auch gegen den Democntum imt> ffWC^Scripta Zantz ungehalten bezeuge: wie reimet sich nun dieses in cadern materia, eoäem tempore et modo zusammen? in warheit Luciser sampt seinen Anhang dem verlarff- ten Maul-Christenthum haben wenig Ursach sich über vcmocrm Schrifften zu erfreuen/ wohl aber zu Heulen und zuZähn-klappern/ daß ihnen von diesem ihrem abgesagten Feinde/die maf^ve sowohl abgezogen/ und ihre garstige Gestalt zum abscheu der gantzen Welt vor gestellet worden. Es mag aber Aur^orzufthen wie er sich bey denen Herrn Orthodox« verantworte/ wann er den Teuffel guht Orthodox machet/und unter dessen nahmen und Favor, auff deß Demociti aliegirte loca feiner Meinung nach recht Orthodox, aber nihil ad rem antwortet/ und damit wohl gedachten Oemocriti warheiten weit festerbekräfftiget/als ersichjwohlselber nicbtctnbUDcn mag*
Bey anführung der Ketzer-lauffen abermahl sehr viele Lästerungen mit/ da er der meisten Verstand nichtbegreiffet/ undeinige treueDiener Jesu Christi/ so viel an ihme ist/ deß Teuffels Gewalt unterworfen haben will:doch haben siedm
Hauß-
heybrmM ward: wenigstens ist dergleichen Art zu rekutttm/weder der Propheten/noch dcrAposte!/ noch Christi/sondern dieses theuren Heylandes heiliger Lehr und Leben schnurstracks entgegen.
Wird dahero der Hr. Pfarrer weder vor Gott / noch vor dem Orthodoxe» Minifterio (welches ohne Zweiffel an des Hr. Pfarrers Lasterworten weder Theil noch Gefallen hat) oder vor seinen Pfarrkindern( die von ihrem Beicht-Vatter/ und Seel-sorger gantz was anders Lernen sotten) noch vorseiner eigenen Seel am Jüngsten Tag verantworten/ oder seinen Beruff legitimiteu konnen/daß er in seiner Schrifft des teuffels Person so netto reprasfentiret / und dessen willen so treulich nachgelcbet hat.
Die Materie selbst cEiret der Hr. Pfarrer sehr absurd; dann an statt einer soliden Antwort auffdiealteßitte Posten / würfft er in des Lucifers Namen etliche Brocken in das Gclach/ du weder gestochen noch gehauen feyn/und von einem Jeden der die Warheitunparteyisch und unintcreffiret einzusehen auch nur ange- fangen hat/unschwehr beantwortet werden können; welches die Ursach ist / die mich glauben machet/M werde sich der Hr. Democritus/ (der die Lasierungen um der Warheit willen zu ertragen gewohnt ist/) darauffzu antworten nicht bemühen: Und seyn zwahr des Amkonr Materials allhier alle der Ordnung nach zu widerlegen und einzuführen gar nicht der Mühe wett; damit mein Hochgeehrter Hm aber/ auß einig wenigen / und zwar denen vornehmsten Puncken ersehe / von was Art auch die übrigen seyen; so betrachte er nur daß derAmhor von dem Wott Gottes nnb nachgehends unter denen kubl-i^ützn von dem seelig-
machenden Glauben. Von derGerechrigkeit des Glaubens. Von der Gnadenwahlin Christo. Von denen Stuften Wachsthum und Vollendung der neuen Creatur in Cbristo. VomAmpt des Geistes im neuen Bund rc. im Namen des Lucifers dem Christum alle innerliche Krafft abspricht/ damit die Würckung des H. Geistes in derseelen verläugnet/ja die Gaben des Heiligen Geistes/ ( von de»ne Christus gesagt; derselbe werde uns lehren/und in alle warheit leiten) als Ouäcke- risch/Teuffelisch und Närr isch / mit der Schand-Lügen des erdichteten Zettul fteffensrc. Lästert/ und sich also derSünd in den H. Geist sehr verdächtig machet: Hingegen das Christenthum/ so wohl unter denen obigen/ als unter denen Lods, von der Tauff. Von des HErrn Nachtmahl. Von der Beicht und Absolution/ von der wahrenChristlichen Relrgion.Gantz deutlich in einlauter-ausserlich-cere- momaUsche Handlung verkehret; unter das aufferliche Gehör des buchstäblichen Wortes Gottes/Kirchen gehen/gebrauch der Sakramenten/ einschlüffet: und mit «ufferlicher lmpmirung der Gerechtigkeit/ deren Krasst niemalen in die Seel trinket/ den alten Menschen ungekranckt lasset/und dasLeben deß neuen Menschen «ichtverlanget/noch darnach strebet/ dahero auchsolches m Ewigkeit nichttheil- tzafftig werden kan/ sichvergnuget.
Mich wundert daß er seine Satans und Lucifers fteude zu vermehren nicht
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