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Der HERR schelte denSatarr undLuciferr
OchgeehrterHttr. Die neulich mir überschickte and sonst in öffentlichem jTruck divulgirte Lucifers Triumps-Freude/habe wohl erhalten; bey must
_ sigen Stunden völlig durchgelesen: und dieweilen mein Vielgeliebter Herr
und Freunddarüber meine Gedancken ru wissen begehret hat/ dieselbe mit gegen- wattigem gerne commmüciren wollen. Mein Hochgeehrter Herr wild solche nicht auffnehmenals eine Seckikssche defenlion, OhraLiani Democsiti, weilenihmemein humcur und daßich von Natur aller Sectirerey gantz abgeneigt bin / nunmehro wohl bekant ist: der Oemocrirm auch biß daco, meines Wissens / ihme selbst nie- maylen keinen Anhanggemachet hat/sondem zu demjenigen was er zu Entdeckung der Warheit an dasLicht gebracht/ bey diesen letzten Zeiten zu schreiben/ durch sein Gewissen theils aetrungcn/ theils durch seine Feinde / und deren ubelgegr ündete unchristliche Lasterschrifften gezwungen/ und gleichsam bey den Haaren gezogen worden ist: über dieses auch/wann er die Luciferische Freud/ einer Antwort würdig achten wird/ so wohl diesem als seinen übrigen Lästerern/ das Maul/ohne mein Zuthun dermassen zu stopffen capabel ist/ daß / wo noch einige schamhafftigkeit bey ihnen wäre/ sie sich in die verborgenste Wickel zu verkrichen/ und Zeit Lebens nicht wider an das Liecht hervormkommen genügsame Uhrsache haben wurden: da zumahlen dir Proben davon Verrrrv «nimn -<asrngemunv em jeder der nicht blind ist/ oder muthwillig blind styn will/ auß des vemocriri Schrifften / und denen darin befindtlichcn herrlichen rationibus, seine contradicentcs von selbstm sattsam «.efurirm und Widerlegen kan.
Die Laster Scarrecan sich selbst betreffend; so befinde ich solche dem Authori. semesAmptswegen/durchauß unanständig; dann/so viel man außderNachschrifft an vemocncum erfihet / solcher ist der Pfarrer zu Weltershausen bey Marburg/ I.Lönitzer/ eine Person/ die sich scheuen solte Lucifers Herolden stelle zu vertretten/ und desselbenLeyd oderFreud/ als ein hierzu odligitter bestellter und berusserner ordentlicher Diener/ allen seinen ungehörigen kurtzweilig vorzustellen uitD außzu- blasen/ und damit an Christo/vor dessen Diener sie sich hiebevor außgegeben hat/ das Laster hohen Verrctthszubegehen;die auch auß allenSymbolischenBüchern/ viel weniger auß dem geschriebenenH.WortGottrs einigen beseht oderExempel die rviederwartige/ (wann man auch schon mit höchster Gewalt undBeschimpfung von dcnenselben beleydiget wäre/ ( dergleichen doch keinem von dem Democm© wiederfahren ist) mit denen ihm in der Läster-Schrifft gemeinen schand-und schmäh Worten (weiß nicht wie Orthodox) zu widerlegen und zu traäiim/ nicht/
bey
Hauß-Vatter Beelzebub geheißen / was werden sie nicht denen Krndttn vnd Hausgenossen thun? wann es bey dem Amhore der Luciferischen sieude stunde/ derselbe Pabst/Kayscr/ReichßLoliegium, oder das L. Ministcriumder Evangelisch-Reformirten Orthodoxie wäre/so zweiffele ich nicht/er wurde Democrrtum silmpt allen treuen Zeugen der Warheit auff den Scheitter-HaEen/ und m alle Marter/Angst und Verfolgung bringen; allein der Wächter Jsraelts schlaffet noch schlummert nicht: wann der HErr aber dem Satan der Macht der Finsternüs hereinzubrechen/ und demselben die getreue ZeugenJEsu Chnstt (wre zu mthrmahlen an vielen geschehen ist) zu erwürgen erlauben wurde: er wurde etn grösseres Triumph-lied anstimmen/als derAmhorder Luciferischen Dreud/ und mäste doch geschehen lassen/daß Sangvis Martyrum, fernen LccleÜL/ware / und an stat eines vermeintensKatzers/ tausend andere hervorsproffen;wie dann weder der Am'or noch alle Feinde derWarheit verhindern können/ daß nicht das Gehetm- nüs der Boßheit/welches sich mit grosser Gewalt aller Orten reget/von dem Ge- hcimnus der Warheit endlich verschlungen und besieget werde.
Indessen har der Herr Pfarrer Lönitzer/ und alle die seiner Meinung sem/gar wohlzubedencken/ daß ihre u hralteWiedersacher/so wohl aus ihren eigenen/ alß deß Herrn Pfarrers hypochefidm mehr Uhrsach hatten die Evangel. Orthodoxie, als diese den Democritum und andere Gott-Hertzlich-ergebene Christen auffallerhand Weise zu verfolgen und zu untertrückm/wan sie so Gottlose Gedancken hagtcn/ als der Amhor der Luciferischen Freude.
SchlWichen/Habe aus der erdichteten des Lucifers Freude ersehen/ daß an unterschiedlichen Orten darinnen schier nicht zu vermercken/welcher Reichs gang- und Geben Religion der Author zugethan fepe: allein er stehet in seinem jetzigen Centro, des unchristlichen Haßes der Warheit/ darinnen er liehet/ nicht zu vcr- dcncken/ ob er schon in odium und zu der jb sehnlich verlangten Verfolgung des Democriti einen Syncretismum unter dcnenselben auff zmichttn suchte. Man sichet aber dessen ungeachtet schon zuvor/ daß er weder mit einer "etf a ^anc, noch mit allen zugleich gegen die Warheit nichtes ausrichten werde: und muß ihme da-
! >ero/ in seiner verzweiffelt-bösen Sache/auch deß Heäere i^neqveo Superos &c, ich zu bedienen/ gönnen. Es mus ja auch der Lucifer sehr böß über den Democritum feyn/ dieweilen er ihnauss allerhandWeise/ und anjetzo durch den Amhorem seines Iubel-Geschreyes/ mit Lotterbubischen SchmäH-Worterr und crdichtcr Freud und guten Orthodoxie zu plagen vermeinet!
In Summa, mir ist ein dergleichen liderliches Tergiftergbm und schamlos- Schlifft/ von einem geistlichen vd czuah, noch nicht unter die Augen gekommen/ Hoffe aber daß sich weder Mein: Hochgeehrter Herr/ noch ein einig-anderer Mensch von gesunderund unparteyrscher Vernunfft/darüber ärgern/ sondern daß «nternehmm deß Authoris der Luciferischen Freude / seiner Verzrvcifflung zu- schreiben / und mir mir vor Hessen Bekehrung ( warm cr derselben annoch
fähig