Sk (31) «seifen werden, ohngeachtet er darzu keine Möglichkeit in sehen, noch einigen Grund haben solte. Nun der aber finden wir in der Schrifft mehr als über- au- flüßige Bewegungs-Gründe, solches nicht allein >ee. zu wünschen , sondern auch in der That zu su- ebe chen. GOtt sprach zu Abraham, i. B. Mos. »es- 17,1. Wandels vor meinem Angesicht, und ag- sev aufrichtig oder vollkommen; (ein gantzer llur Mann ver mir, nach der eigentlichen Uberse- affe tzung.) Dieses ist eine deutliche Sprache, die noch weit mehr unter dem Evangelio gelten muß, wie denn der Heylaud saget: Matth. 5,48. Darum solt ihr vollkommen le^n , gleichwie euer E Varer im Himmel vollkommen ist; Und Pau» en, lUS Ephes. 4, i Z. Bis daß wir alle hinan kom- ein men zu einerlei Glauben und Erkannrniß ixit des Sohns GOttes, und ein vollkoMtNM Jen Mann (ein gantzer Mann) werden, der da fey in der Maaße des vollkommenen 2tlters Christi; Und a.TiM. 3,17. Daß ein Mensch GGttes fev vollkommen / zu altem guten M# werck (vollkömmlich) geschickt. Zu diesen iw Gründen / welche uns die Heil. Schrifft an die och Hand giebet, kommt die Liebe eines Gläubigen, x\w der an sich erfahren hat, daß JEjus Christus den für seine Sünden gestorben ist, und für ihn am m Creutz gebüsset hat; welche Liebe einen solchen »er, wahren Sinn in ihm erwecket, um dem Heylande
ner ein ganger Mann zu werden, daß er es in der U Heiligung weiter und weiter zu bringen trachtet, zu nach dem Wohlgefallen des Heylandes über ihy, »en, tvel