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sie sich Wohl tausenderley Übungen und Relnl» gungen eingebildet haben. Bey uns kommt alles gar < darauf an, daß man in dem versöhnenden und recht das Hertz reinigenden Blute des Heylandes einen er in guten Grund geleget habe; daraus muß bey uns zu J die Verläuguung und Nachfolge JESU her-» und vor 'kommen, welche alsdenn Leben und Krafft gunc hat , und lediglich darin bestehet, daß wir dem- suche jenigen leben wollen , der für uns gestorben terke und auferwecket ist , Massen wir darzu durch noch seine Liebe gedrungen werden, r. Cor. j-/14.15. Licht

2) Anlangend die Schmelyungen und Läu- ü eerungen der Seele, die man aus unfern Schriff- VO*

ten oder Redens »Arten gezogen und verworffen nich>

hat, so fft unser Sinn dieser, daß die wahren gar

Gchmeltzungen und Läuterungen in der Heil, und

Schrifft ihren Grund haben. Man sehe Mal. dern

3,3. Jerem.6,29.zo. 9,7. Szech.rr, 21.22. ursa

Zachar.iz,-. Zes.48,io. Dan.l2,io. Psalm sich!

66, lo.u.a.m. Und diese begreiffen wir nicht so heit

sehr in der ersten Bekehrung , als vielmehr in folg,

der Heiligung; es sey nun, daß der Mensch uns

solche Dinge an sich hat, die er nicht übergeben subt

und gäntzlich in den Tod JESU begraben will; keit

oder auch , daß er sich selbst in dem innersten der gefa

Seele noch nicht recht kennet; oder daß er sich Evc

an der Gnade versündiget, und den Frieden de,

mit GOtt wieder hat entbehren müssen. Dieses der

find die Ursachen, worüber der Mensch gezüch- Sck

tigtt, gestraffet und überzeuget wird, ja wohl Zeit

gar guti