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h nicht durch ihr Bekanntnitz, sondern bloß durch n den wahren Glauben an JESUM Christum e- und sein Verdienst die Seligkeit erlangen.

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Man misset uns bey, daß wir die heilige Schrifft und die Predigt des heiligen Evange- lii nicht für das einyige Mittel zur Seeligkeit hatten.

Antwort: Dieses ist wiederum eine unge­gründete Beschuldigung. Wenn in dem Brie­fe des Herrn Grafen an dem König von Schwe­den Art. V. stehet: Der Weisheit GOttes unbeschadet, wie und auf was für Are er mit andern handeln will; so redet er bloß von de­nen, welche der Verkündigung des Svangelii gantzlich beraubet sind, und in Ansehung dersel­ben wollen wir eben so wenig die Weisheit GOt- tes eiuschrancken. Wo man aber das Evan­gelium haben kan, da halten wir dasselbe für ft das eintzige Mittel zur Seligkeit; und wie

n hoch wir die Verkündigung des Evangelii scha- -- tzen, lehret unsere tägliche Übung, indem das \t Evangelische Wort alle Tage unter uns vorge- t# tragen wird. Auch verbinden wir die Schrifft

p des Neuen mit der Schrifft des Alten Testamen-

)f tes, und lassen zugleich davon reden und hau- dein, ie

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