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es nicht , es ist ihm eine Thorheit, und er kan es nicht erkennen, i.Cor. 2,14.

Zum Andern, würden wir uns eben dadurch in Gefahr setzen, daß man uns wider unfern Willen den Namen einer neuen Secee beylegen könte, so bald wir ein eingeschräncktes^eM^ heraus gaben, welchem ein jeglicher, nachdem es ihm annehmlich schiene, oder nicht, würde beytreten und sagen kön­nen : Dieses Syftcma gefällt mir, ich füge mich zu den Herrenhuthern, u.f.w.

Damit es aber nicht das Ansehen habe, als wenck wir durch ein gäntzliches Stillschweigen denen wi­der uns obschwebenden Beschuldigungen nachge- ben müsten ; so haben wir für nöthig geachtet, uns hiermit wegen der wesentlichen Puncte, die^uns zu Ohren gekommen, kurtz und deutlich zu erklären.

Wir haben keineswegcs die Absicht, uns allhier mit den Verfassern einiger wider uns heraus gege­benen Schrifften einzulassen, und auf die uns an­gedichtete und aufgedrungene Jrrthümer zu ant­worten , weil wir weder Zeit noch Hände genug haben würden, um allen denen, welche uns künss- tig noch damit angreiffen dürfften, zu begegnen. 1. Cor. 11,16. Wir wissen, daß wir in einer Zeit leben, da die allerdeutlichsten Wahrheiten durch feindselige Gemüther verfinstert, verdrehet und un- lertreten werden, und da mancher, um seinen Geg­ner zur Schau darzustellcn, und ihn auf dem Schau­platz dieser Welt verächtlich zu machen, ihn so künstlich abzuschildern weiß, daß ein unschuldiger