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erbaulichen Göttlichen Dingen pflegen kön- te,auch nach befindenden Umstanden , ein Lied gesungen, ein Gebet gethan, und eine Ermahnung gehalten würde; Die­ses dürffte nicht täglich, sondern, nach­dem es die auf diese Art sich verbundene Gesellschafften vor gut fänden, Wöchent-- lich ein paar mahl geschehen. Damit aber diese Zusammenkünffle m der Con- uexion mit der Kirche und in der Reinig- keit der Lehre und des Lebens erhalten werden wogten, wüste eine jede derselben sich einen gewissen Attesten, oder Vorste­her wehlen, welcher von der Gemeine da­zu mit bestellet wäre; diese Nettesten und Vorsteher aber wüsten auch unter sich Wö­chentlich einmahl zusammen kommen, und das Nöthige zur Erhaltung und Beförde­rung,so wohl der öffentlichen als besonder» Hauß, Andachten, mit besorgen helffen.

9.) Auch wüste jährlich von denen vornehmsten Vischöffen und Weltlichen Rathen eine ^nociri-Versammlung ge­halten werden, worinnen man alles zu un­tersuchen hätte, was des Jahrs über, besonders in Sachen, die Gemeinen und den Gottesdienst betreffend, vorgefalken, zu ändern und zu verbessern wäre; wie auch, wie man immer die wahre Religion ferner ausbreiten , allen und jeden Miß­brauchen in Zeiten Vorkommen , und der Kirche unter Göttlichen Bcystand und