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redete wahre Gottesdienst aber ist und blei­bet inwendig in uns Luc. 17- v. ro. Da lehret, da prepiget Christus selbst seinen Gläubigen , da lebet Christus in uns, und wir in ihm. Gal. r. v. *0. Hier disputirt man nicht mehr über blose Hirn- Meynungen, Christus selbst ist unser Weg, unsre Wahrheit , unser Leben. Joh. 14. v. 6. Auf das äufferliche kowt es hier nicht an, man darff darüber kein Separatste werden. Die Ceremsnien, Gebräuche und Umstände in einer Kir­chen richten sich nach dem Herkommen: Wo es einmahl st eingeführet und ge­wöhnlich ist, da muß man nichts neues LsseÄiren wollen; es sey denn, es wären of­fenbare Jrrthümer und Mißbräuche mit eingefchlichm; und dennoch thut man bes­ser, wann sie nicht gar zu grob sind, man trägt sie mitGedult, bis es GQtt gefällt, auch andere darüber mit uns einstimmig zu machen, um solche abzuschaffen oder zu ändern.

In der Lehre, st fern sie nicht den Grund der Seeligkeit betrifft, hat es auch st viel nicht zu sagen, wenn nicht alle Glie­der in allen ihren Meynungen mit einan­der übereinstimmen, dergleichen Überein­stimmung ist unter den Gläubigen nie ge­wesen ; wir haben alle die Erkenntniß nur nach einer gewissen Maaß; allein im Grund müssen wir suchen mit einander

recht