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können, ohne sich abzusonvern, so wär eS erbaulich gewesen. Er hätte aber damit in der Welt kein solches Aufsehen gemacht; er wär mit denen Lutheranern ein Luthe­raner geblieben, diß war ihm nicht genug; es sotten auch Dippelianer geben. Die Klose imfwmion des Verdienstes Christi, welches die OrrKoäoxen lehrten, und de­nen Sündern ein fanffteö Küssen war, gab er vor eine leere Fantasie an; er drung auf die Nachfolge und Aehnlichkeit Christi, wüste aber noch nicht, wie ey sich selbst Ver­läufen folte. Seine gantze Schreib,Art bezeuget solches; sie hat nichts von der Sanfftmuth und Demmh eines Christen; sie ist so heissend, so hefftig, so schmäh­süchtig , daß es scheinet, er habe mehr die Geistlichen lächerlich , als das Gu­te annehmlich machen wollen. Seine na­türliche Lebhaftigkeit hatte zwar daran wehr Antheil, als ein böses Hertze; allein, die wahre Nachfolge Christi hätte dieses noch wilde Feuer bald zu dämpfen ge- wust, wo er darinnen, wie er angefangen, fortgegangen wäre. Er starb endlich, und hinterließ in Schweden und Dännemarch, auch hin und wieder in Teutfchland einen parckenAnhcmg, Eine sichere hoheGtandS- Person, welcher das geistliche Leben noch bekandter ist, als das Leben dieser Welt, hatte über den Todt dieses Dippelii fol­gende sehr tiefsinnige Gedancken, welche,

weil